Thunderbolt Share: Intel kündigt Zusammenschaltung von PCs an
Der Chiphersteller Intel bietet Nutzern nun auch eine einfache Möglichkeit an, Rechner ohne klassische Netzwerkverbindung mit hohen Datenraten zu verbinden. Dafür hat das Unternehmen nun angekündigt, Thunderbolt Share auf den Markt zu bringen.
Das Tool ermöglicht den Zugriff von PC zu PC, wobei Bildschirm, Tastatur, Maus und Speicher gemeinsam genutzt werden können. Die Software erlaubt auch die Synchronisierung von Ordnern oder die einfache Übertragung von Dateien per Drag-and-Drop zwischen den Computern, wobei man auf die hohe Geschwindigkeit, die niedrige Latenz und die integrierten Sicherheits-Features des Thunderbolt-Standards setzen kann, wie der Anbieter betont.
Thunderbolt Share holt auch den Notebook-Desktop auf den Arbeits-PC
Intel erklärte hierzu, dass Thunderbolt Share mit PCs, Docks und Monitoren funktioniert, die mit den Standard-Version Thunderbolt 4 oder 5 ausgestattet sind. Ein klassisches Anwendungsszenario ist dabei die Einrichtung eines neuen Computers, auf den die Daten des alten Systems überspielt werden sollen. Insbesondere bei großen Mengen an Informationen, die der Nutzer für seine Arbeit benötigt, kann dies über die Schnittstelle recht schnell vonstattengehen, da Thunderbolt bis zu 40 Gigabit pro Sekunde übertragen kann.
Thunderbolt Share soll zunächst nur Windows-basierte PCs unterstützen. Jason Ziller, Intel Vice President und General Manager of Client Connectivity, sagte jedoch, dass Intel in Zukunft eine Erweiterung auf andere Betriebssysteme in Betracht ziehen könnte. Thunderbolt Share soll in der zweiten Jahreshälfte auf den Markt kommen und dann unter anderem mit Hardware von Acer, Belkin, Kensington, Lenovo, MSI, Plugable, Promise Technology und Razer zusammenarbeiten.
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Schnelle Syncs
Bisher kommt die Thunderbolt-Schnittstelle vor allem zur Anbindung diverser Peripherie-Geräte zum Einsatz, bei denen der PC oder das Notebook den Mittelpunkt bildet. Thunderbolt Share bietet allerdings Anwendern, die regelmäßig mit zwei oder mehr Computern arbeiten, eine einfache Möglichkeit, diese Geräte gleichberechtigt zu verbinden, ohne damit das lokale Netzwerk zu belasten.Das Tool ermöglicht den Zugriff von PC zu PC, wobei Bildschirm, Tastatur, Maus und Speicher gemeinsam genutzt werden können. Die Software erlaubt auch die Synchronisierung von Ordnern oder die einfache Übertragung von Dateien per Drag-and-Drop zwischen den Computern, wobei man auf die hohe Geschwindigkeit, die niedrige Latenz und die integrierten Sicherheits-Features des Thunderbolt-Standards setzen kann, wie der Anbieter betont.
Thunderbolt Share holt auch den Notebook-Desktop auf den Arbeits-PC
Intel erklärte hierzu, dass Thunderbolt Share mit PCs, Docks und Monitoren funktioniert, die mit den Standard-Version Thunderbolt 4 oder 5 ausgestattet sind. Ein klassisches Anwendungsszenario ist dabei die Einrichtung eines neuen Computers, auf den die Daten des alten Systems überspielt werden sollen. Insbesondere bei großen Mengen an Informationen, die der Nutzer für seine Arbeit benötigt, kann dies über die Schnittstelle recht schnell vonstattengehen, da Thunderbolt bis zu 40 Gigabit pro Sekunde übertragen kann.
Release im 2. Halbjahr
Thunderbolt Share ermöglicht auch die unkomprimierte Bildschirmfreigabe zwischen zwei PCs in der ursprünglichen Auflösung des Quellcomputers. Außerdem spricht Intel von einer niedrige Latenzzeit für ein reibungsloses, reaktionsschnelles Zusammenspiel zwischen gespiegeltem Display-Bild und der Bedienung mit Maus und Tastatur. Bei FullHD-Auflösung arbeitet die Verbindung mit bis zu 60 Bildern pro Sekunde, bei höheren Auflösungen kann der Wert allerdings sinken.Thunderbolt Share soll zunächst nur Windows-basierte PCs unterstützen. Jason Ziller, Intel Vice President und General Manager of Client Connectivity, sagte jedoch, dass Intel in Zukunft eine Erweiterung auf andere Betriebssysteme in Betracht ziehen könnte. Thunderbolt Share soll in der zweiten Jahreshälfte auf den Markt kommen und dann unter anderem mit Hardware von Acer, Belkin, Kensington, Lenovo, MSI, Plugable, Promise Technology und Razer zusammenarbeiten.
Zusammenfassung
- Intel bietet nun Thunderbolt Share zur Verbindung ohne Netzwerkverbindung an
- Thunderbolt Share verbindet mehrere Rechner ohne Belastung des lokalen Netzwerks
- Bildschirm, Tastatur, Maus und Speicher können gemeinsam genutzt werden
- Synchronisierung von Ordnern und Dateiübertragung per Drag-and-Drop möglich
- Funktioniert mit Thunderbolt 4 oder 5 ausgestatteten PCs, Docks und Monitoren
- Übertragungsgeschwindigkeit von bis zu 40 Gigabit pro Sekunde
- Unterstützt unkomprimierte Bildschirmfreigabe und niedrige Latenzzeit
- Zunächst nur für Windows-PCs, Erweiterung auf andere Betriebssysteme möglich
- Verfügbar in der zweiten Jahreshälfte, kompatibel mit Hardware namhafter Hersteller
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