Netflix überrascht mit starkem Kundenzuwachs - und einer Ankündigung
Der Streaming-Anbieter Netflix ist mit seinem Vorgehen gegen das Passwort-Sharing ein gewisses Risiko eingegangen. Nun zeigt sich, dass das Unternehmen hier wohl alles richtig gemacht hat und mit zahlreichen neuen Abonnenten belohnt wurde.
Die starke Steigerung spiegelte sich direkt in den finanziellen Ergebnissen wider. Netflix generierte in den ersten drei Monaten des Jahres einen Umsatz von 9,37 Milliarden Dollar. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres wurden nur 8,16 Milliarden Dollar ausgewiesen. Der Nettogewinn kletterte von 1,3 Milliarden auf 2,33 Milliarden Dollar. Beide Kennzahlen lagen über den Erwartungen.
Das Management kündigte nun an, ab dem kommenden Geschäftsjahr keine Abonnentenzahlen mehr in den Quartalsbilanzen ausweisen zu wollen. Begründet wird dies damit, dass dieser Wert nicht mehr die entscheidende Kennzahl sein wird, an der sich die wirtschaftliche Entwicklung festmachen lässt.
Um die Nutzer stärker an die Plattform zu binden, will Netflix in der kommenden Zeit vor allem auch sein Live-Angebot ausbauen. So sicherte sich das Unternehmen die Rechte unter anderem an der Übertragung von Wrestling-Shows. Aber auch im Spielebereich soll es weiter vorangehen, so startete gerade eine Zusammenarbeit mit den Machern von "Grand Theft Auto" mit einigem Erfolg.
Siehe auch:
Kundenzahlen bleiben bald geheim
In den jetzt veröffentlichten Bilanzen für das zurückliegende Quartal weist man einen Kundenzuwachs um mehr als 9 Millionen aus. Damit wächst die Zahl der Abonnenten bei Netflix auf einen neuen Rekordwert von 269,6 Millionen. Mit einem solchen Plus hatten selbst die optimistischeren Analysten in ihren Prognosen nicht gerechnet.Die starke Steigerung spiegelte sich direkt in den finanziellen Ergebnissen wider. Netflix generierte in den ersten drei Monaten des Jahres einen Umsatz von 9,37 Milliarden Dollar. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres wurden nur 8,16 Milliarden Dollar ausgewiesen. Der Nettogewinn kletterte von 1,3 Milliarden auf 2,33 Milliarden Dollar. Beide Kennzahlen lagen über den Erwartungen.
Das Management kündigte nun an, ab dem kommenden Geschäftsjahr keine Abonnentenzahlen mehr in den Quartalsbilanzen ausweisen zu wollen. Begründet wird dies damit, dass dieser Wert nicht mehr die entscheidende Kennzahl sein wird, an der sich die wirtschaftliche Entwicklung festmachen lässt.
Live und Gaming
Denn verschiedene Entwicklungen sorgen dafür, dass Umsatz und Gewinn nicht mehr im gleichen Maße steigen oder fallen wie die Kundenzahlen. Hintergrund dessen ist die Tatsache, dass Netflix neue Einnahmequellen erschließt - wie etwa die Integration von Werbung in den billigsten Tarif. Es geht also eher um die Frage, wie viel Geld sich mit einem Kunden generieren lässt.Um die Nutzer stärker an die Plattform zu binden, will Netflix in der kommenden Zeit vor allem auch sein Live-Angebot ausbauen. So sicherte sich das Unternehmen die Rechte unter anderem an der Übertragung von Wrestling-Shows. Aber auch im Spielebereich soll es weiter vorangehen, so startete gerade eine Zusammenarbeit mit den Machern von "Grand Theft Auto" mit einigem Erfolg.
Zusammenfassung
- Netflix bekämpft Passwort-Sharing erfolgreich
- Kundenzuwachs um 9 Millionen im Quartal
- Abonnenten steigen auf Rekordwert von 269,6 Millionen
- Umsatz erreicht 9,37 Milliarden Dollar, Gewinn bei 2,33 Milliarden
- Keine Abonnentenzahlen mehr in künftigen Quartalsbilanzen
- Erschließung neuer Einnahmequellen, z.B. Werbung
- Ausbau des Live-Angebots und Kooperation im Spielebereich
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