Nemesis Market: BKA legt den nächsten Darknet-Marktplatz still
Der "Nemesis Market" war ein Darknet-Marktplatz, der weltweit Anbieter und Kunden zusammenbrachte. Dieser wurde jetzt unter Federführung der Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main geschlossen, Kryptowährungen konnten beschlagnahmt werden.
Bei der Aktion arbeiteten deutsche, US-amerikanische und litauische Strafverfolgungsbehörden zusammen. Der jetzt durchgeführten Sicherstellung gingen den Angaben zufolge Ermittlungen voraus, die seit Oktober 2022 vom BKA, der Zentralstelle zur Bekämpfung der Internetkriminalität (ZIT) sowie FBI, DEA (Drug Enforcement Administration) und IRS-CI (Internal Revenue Service Criminal Investigation) geführt wurden.
Beim Nemesis Market handelte es sich um eine über das Tor-Netzwerk erreichbare Darknet-Plattform. Gegen die Betreiber der Seite besteht insbesondere der Verdacht des gewerbsmäßigen Betreibens krimineller Handelsplattformen im Internet und auf Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz.
Mit den Daten, an die man durch die Sicherstellung der Server nun gelangte, wollen die beteiligten Polizeieinheiten weitergehende Ermittlungen gegen Verkäufer und Nutzer der Plattform führen. Ob es bereits Hinweise zur Identität der Betreiber gibt, ist derzeit unklar.
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Server eingesammelt
Ausführendes Organ war dabei das Bundeskriminalamt (BKA). Dessen Beamte haben am Mittwoch dafür gesorgt, dass die in Deutschland und Litauen gehosteten Server des Marktplatzes abgeschaltet und sichergestellt werden. Parallel dazu konnte man digitale Vermögenswerte in Höhe von 94.000 Euro in Form von Kryptowährungen beschlagnahmen.Bei der Aktion arbeiteten deutsche, US-amerikanische und litauische Strafverfolgungsbehörden zusammen. Der jetzt durchgeführten Sicherstellung gingen den Angaben zufolge Ermittlungen voraus, die seit Oktober 2022 vom BKA, der Zentralstelle zur Bekämpfung der Internetkriminalität (ZIT) sowie FBI, DEA (Drug Enforcement Administration) und IRS-CI (Internal Revenue Service Criminal Investigation) geführt wurden.
Beim Nemesis Market handelte es sich um eine über das Tor-Netzwerk erreichbare Darknet-Plattform. Gegen die Betreiber der Seite besteht insbesondere der Verdacht des gewerbsmäßigen Betreibens krimineller Handelsplattformen im Internet und auf Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz.
Suche nach Nutzern
Auf dem 2021 gegründeten Marktplatz waren zuletzt weltweit über 150.000 Nutzer- und über 1.100 Verkäuferkonten registriert, davon kamen nach aktuellem Ermittlungsstand fast 20 Prozent Verkäuferkonten aus Deutschland. Das erhältliche Warenangebot umfasste Betäubungsmittel, betrügerisch erlangte Daten und Waren sowie eine Auswahl an Dienstleistungen aus dem Bereich Cybercrime wie Ransomware, Phishing oder DDoS-Angriffe.Mit den Daten, an die man durch die Sicherstellung der Server nun gelangte, wollen die beteiligten Polizeieinheiten weitergehende Ermittlungen gegen Verkäufer und Nutzer der Plattform führen. Ob es bereits Hinweise zur Identität der Betreiber gibt, ist derzeit unklar.
Zusammenfassung
- Nemesis Market im Darknet vom BKA geschlossen
- Beschlagnahmung von Krypto-Werten durch Staatsanwaltschaft Frankfurt
- Server in Deutschland und Litauen abgeschaltet
- Digitale Vermögenswerte von 94.000 Euro sichergestellt
- Deutsche, US-amerikanische und litauische Behörden kooperierten
- Verdacht auf Betrieb krimineller Handelsplattformen
- Über 150.000 Nutzer und 1.100 Verkäufer auf Nemesis Market
- Erhebliches Angebot an Drogen und Cybercrime-Diensten
- Ermittlungen gegen Nutzer und Verkäufer durch Serverdaten fortgesetzt
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