Besser hören: Nächstes großes Feature der Apple AirPods Pro kommt
Apple wird seine Bluetooth-Ohrhörer jetzt wohl mit einem Feature ausstatten, dass schon länger erwartet wird, aber wohl aufgrund behördlicher Regularien bislang nicht umgesetzt werden konnte: Die Airpods Pro-Modelle sollen zukünftig als Hörgeräte nutzbar sein.
Es ist nicht das erste Mal, das über eine entsprechende Funktion gesprochen wird. Bereits im Jahr 2021 kamen entsprechende Hinweise auf, nach denen Apple ein solches Feature für die kommende Generation der AirPods Pro vorbereiten sollte. Als diese dann aber im Herbst 2022 erschienen, war von der Sache nichts zu sehen.
Apple scheint die Arbeit an dem Feature aber nie aufgegeben zu haben - es scheint vielmehr eher so, als hätte es schlicht nicht im Ermessen des Unternehmens gelegen, dieses wie geplant auf den Markt zu bringen. Denn mit dem Conversation-Boost verfügen die Ohrhörer bereits über eine Funktionalität, die in eine entsprechende Richtung geht.
Die neue Kategorie wird als Personal Sound Amplification Products (PSAPs) bezeichnet. Dabei handelt es sich um Produkte, die nicht gezielt für hörgeschädigte Verbraucher entwickelt wurden, die aber in verschiedenen Umgebungen helfen können, indem sie bestimmte Geräusche gezielt verstärken. Es dürfte hier also darauf hinauslaufen, dass Apple eine verbesserte Fassung seines Conversation-Boosts bereitstellt, mit dem sich beispielsweise gezielt das gesprochene Wort eines Gegenübers vor dem Umgebungslärm hervorheben lässt.
Siehe auch:
- Neue Airpods Pro als Hörgeräte nutzbar
- Feature durch Firmware-Update und iOS 18
- Pläne von Apple schon seit 2021 bekannt
- Conversation-Boost als Vorläuferfunktion
- FDA-Zulassung für rezeptfreie Hörgeräte nötig
- PSAPs verstärken gezielt bestimmte Geräusche
- Apple könnte Conversation-Boost verbessern
Schon länger in Arbeit
Dies will zumindest der Bloomberg-Reporter Mark Gurman erfahren haben. Die Funktionalität soll demnach nicht an neue Geräte gekoppelt sein, sondern im Rahmen eines Firmware-Updates in Verbindung mit dem im kommenden Herbst erscheinenden iOS 18 bereitgestellt werden, so Gurman laut eines MacRumors-Berichtes in seinem Power-On-Newsletter.Es ist nicht das erste Mal, das über eine entsprechende Funktion gesprochen wird. Bereits im Jahr 2021 kamen entsprechende Hinweise auf, nach denen Apple ein solches Feature für die kommende Generation der AirPods Pro vorbereiten sollte. Als diese dann aber im Herbst 2022 erschienen, war von der Sache nichts zu sehen.
Apple scheint die Arbeit an dem Feature aber nie aufgegeben zu haben - es scheint vielmehr eher so, als hätte es schlicht nicht im Ermessen des Unternehmens gelegen, dieses wie geplant auf den Markt zu bringen. Denn mit dem Conversation-Boost verfügen die Ohrhörer bereits über eine Funktionalität, die in eine entsprechende Richtung geht.
Behörde spielt mit
Wenn die Ohrhörer aber offiziell als Hörgeräte beworben werden sollen, bedarf es einer Zulassung durch die US-Medizinbehörde FDA. Diese hat erst im August 2022 eine neue Kategorie von rezeptfreien Hörgeräten zugelassen, die nicht denselben strengen gesetzlichen Anforderungen unterliegen wie Systeme, die speziell für den medizinischen Einsatz entwickelt wurden.Die neue Kategorie wird als Personal Sound Amplification Products (PSAPs) bezeichnet. Dabei handelt es sich um Produkte, die nicht gezielt für hörgeschädigte Verbraucher entwickelt wurden, die aber in verschiedenen Umgebungen helfen können, indem sie bestimmte Geräusche gezielt verstärken. Es dürfte hier also darauf hinauslaufen, dass Apple eine verbesserte Fassung seines Conversation-Boosts bereitstellt, mit dem sich beispielsweise gezielt das gesprochene Wort eines Gegenübers vor dem Umgebungslärm hervorheben lässt.
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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