Cyberangriffe: EZB möchte europäische Banken auf Sicherheit testen
Während es in den letzten Jahren immer wieder neue Cyberangriffe auf Banken gegeben hat, möchte die Europäische Zentralbank (EZB) nun herausfinden, wie gut unterschiedliche Kreditinstitute auf solche Fälle vorbereitet sind. Die ersten Tests sollen Anfang 2024 beginnen.
Der Deutschen Presseagentur (via Golem) zufolge sollen schwere Cyberangriffe simuliert werden, die den Geschäftsbetrieb der Banken unterbrechen. Die EZB möchte wissen, wie gut die Kreditinstitute darauf reagieren, sich von der Attacke erholen und den Normalbetrieb erneut aufnehmen können.
Am 2. Januar soll ein detaillierter Fragebogen mit 500 Fragen zu potenziellen Auswirkungen und greifenden Notfallplänen an die Banken verteilt werden. Von der EZB werden aktuell 113 Banken beaufsichtigt. Fast alle Kreditinstitute sollen in das Verfahren einbezogen werden. Ungefähr 20 Banken sollen ab März erweitert getestet werden und weitere Details einreichen. Infografik Tausende Filialschließungen: Online kills the Bankfiliale
Da in IT-Systemen von Banken große Datenmengen und hohe Summen an Geld verarbeitet werden, sind Kreditinstitute ein beliebtes Ziel von Cyberkriminellen. In letzter Zeit soll es der EZB-Aufsicht zufolge mehr Angriffe als vor der Corona-Pandemie gegeben haben. Obwohl keine Attacke ein Institut destabilisieren konnte, seien schwerwiegende Angriffe jederzeit möglich und müssen daher verhindert werden.
Siehe auch:
Am 2. Januar soll ein detaillierter Fragebogen mit 500 Fragen zu potenziellen Auswirkungen und greifenden Notfallplänen an die Banken verteilt werden. Von der EZB werden aktuell 113 Banken beaufsichtigt. Fast alle Kreditinstitute sollen in das Verfahren einbezogen werden. Ungefähr 20 Banken sollen ab März erweitert getestet werden und weitere Details einreichen. Infografik Tausende Filialschließungen: Online kills the Bankfiliale
EZB prüft Risiken von Outsourcing
Die EZB möchte sich insbesondere auf Prozesse fokussieren, die an externe Dienstleister ausgelagert werden. Während das Outsourcing bestimmter Bereiche finanzielle Mittel spart, wird in manchen Fällen nur wenig auf zusätzliche Risiken geschaut. Sollten im Rahmen der Tests Schwachstellen identifiziert werden, dürften die betroffenen Banken anschließend dazu aufgefordert werden, die Lücken schnellstmöglich zu schließen.Da in IT-Systemen von Banken große Datenmengen und hohe Summen an Geld verarbeitet werden, sind Kreditinstitute ein beliebtes Ziel von Cyberkriminellen. In letzter Zeit soll es der EZB-Aufsicht zufolge mehr Angriffe als vor der Corona-Pandemie gegeben haben. Obwohl keine Attacke ein Institut destabilisieren konnte, seien schwerwiegende Angriffe jederzeit möglich und müssen daher verhindert werden.
Zusammenfassung
- EZB testet Cyberangriffsvorbereitung der Banken ab 2024.
- Simulierte Cyberangriffe sollen Geschäftsbetrieb prüfen.
- Fragebogen mit 500 Fragen analysiert Notfallpläne.
- Fast alle von der EZB beaufsichtigten Banken einbezogen.
- 20 Banken müssen ab März zusätzliche Details liefern.
- Fokus auf Prozesse, die an externe Dienstleister gehen.
- Erhöhte Cyberangriffe auf Banken seit Corona-Pandemie.
Siehe auch:
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- Reaktion auf Angriff: Tausende Bankkunden kommen nicht an ihr Konto
- Katastrophaler IT-Umbau: Immer mehr Beschwerden über Postbank
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