TikTok-Konzern ByteDance klaut bei ChatGPT, um seine KI zu trainieren
ByteDance, einer der größten chinesischen IT-Konzerne und unter anderem Betreiber von TikTok, hat bei der Entwicklung seiner eigenen Technologien aus dem Bereich der Künstlichen Intelligenz bei OpenAIs ChatGPT geklaut. Dazu nutzte man eine Schnittstelle von Microsoft.
Im Rahmen des sogenannten "Project Seed" hätten zahlreiche Mitarbeiter von ByteDance auf internen Plattformen auch darüber diskutiert, wie die von ChatGPT gelieferten Daten für die Verwendung für ihr eigenes LLM aufbereitet, dabei durch die "Desensibilisierung" der Daten "gewaschen" werden sollten, um ihre Herkunft zu verschleiern.
OpenAI reagierte mittlerweile mit einer Sperrung des mit ByteDance assoziierten Kontos auf seiner ChatGPT-Plattform und sperrte somit den API-Zugang. Eine Nutzung der Schnittstellen auf die von The Verge dokumentierte Weise sei ein Verstoß gegen die Nutzungsbedingungen, so OpenAI in einer ersten Stellungnahme. Das Training konkurrierender KIs mittels ChatGPT wird darin ausdrücklich untersagt.
ByteDance habe die API nach bisherigem Kenntnisstand nur in geringem Ausmaß genutzt, doch während man den Fall weiter untersuche, sei zunächst eine Sperrung erfolgt, hieß es weiter. Auch die Vorschriften für die Verwendung von Microsofts Cloud-Services für die KI-Nutzung wurden von ByteDance verletzt, hieß es in dem Bericht des US-Magazins weiter. Die Redmonder haben sich ihrerseits bis jetzt nicht weiter zu dem Thema geäußert.
Siehe auch:
LLM mit Daten von ChatGPT gefüttert?
Nachdem das US-Magazin The Verge am Freitag berichtet hatte, dass ByteDance heimlich die API von OpenAI auf einem Umweg über Microsoft Azure angezapft hat, um sein eigenes Large Language Model (LLM) zu entwickeln, wurde der Zugang jetzt gekappt. Der Bericht hatte zahlreiche Belege dafür geliefert, dass sich der Konzern hinter TikTok sowohl bei der Entwicklung, dem Training des LLMs mit umfangreichen Datensätzen und bei der Erprobung des Sprachmodells in fast jeder Phase bei OpenAIs ChatGPT bedient hat.Im Rahmen des sogenannten "Project Seed" hätten zahlreiche Mitarbeiter von ByteDance auf internen Plattformen auch darüber diskutiert, wie die von ChatGPT gelieferten Daten für die Verwendung für ihr eigenes LLM aufbereitet, dabei durch die "Desensibilisierung" der Daten "gewaschen" werden sollten, um ihre Herkunft zu verschleiern.
OpenAI reagierte mittlerweile mit einer Sperrung des mit ByteDance assoziierten Kontos auf seiner ChatGPT-Plattform und sperrte somit den API-Zugang. Eine Nutzung der Schnittstellen auf die von The Verge dokumentierte Weise sei ein Verstoß gegen die Nutzungsbedingungen, so OpenAI in einer ersten Stellungnahme. Das Training konkurrierender KIs mittels ChatGPT wird darin ausdrücklich untersagt.
ByteDance habe die API nach bisherigem Kenntnisstand nur in geringem Ausmaß genutzt, doch während man den Fall weiter untersuche, sei zunächst eine Sperrung erfolgt, hieß es weiter. Auch die Vorschriften für die Verwendung von Microsofts Cloud-Services für die KI-Nutzung wurden von ByteDance verletzt, hieß es in dem Bericht des US-Magazins weiter. Die Redmonder haben sich ihrerseits bis jetzt nicht weiter zu dem Thema geäußert.
Zusammenfassung
- ByteDance nutzte Microsoft-API für KI-Klau
- TikTok-Betreiber zapfte OpenAIs ChatGPT an
- OpenAI sperrt ChatGPT-Konto von ByteDance
- Verstoß gegen Nutzungsbedingungen durch ByteDance
- Microsofts Cloud-Service-Vorschriften verletzt
Siehe auch:
- ChatGPT+BILD=? OpenAI füttert seine KI künftig mit Springer-Inhalten
- Google Gemini: Neue KI schlägt ChatGPT in einer Reihe von Tests
- Nach Blamage mit Trainingsdaten: ChatGPT verbietet Wortwiederholung
- ChatGPT & Co: KI plappert Trainingsdaten aus, wenn man richtig fragt
- ChatGPT liefert realistisch aussehende, gefälschte Forschungs-Daten
Thema:
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