Weltrekord: Bei Abu Dhabi geht eine 2-Gigawatt-Solaranlage in Betrieb
Im Vorfeld der Weltklimakonferenz COP28 haben die Vereinigten Arabischen Emirate, wo die Veranstaltung in der kommenden Woche beginnen wird, den bisher leistungsfähigsten Solarpark der Welt in Betrieb genommen.
Der Bau der gesamten Anlage nahm einige Zeit in Anspruch und versorgte zwischenzeitlich bis zu 4500 Menschen mit Arbeit. Während der Hauptphase der Installation wurden täglich rund zehn Megawatt Leistung installiert. Der dabei entstandene Al Dhafra-Solarpark wurde gemeinsam von der Abu Dhabi Future Energy Company (Masdar), der Abu Dhabi National Energy Company (TAQA), dem französischen Energieunternehmen EDF Renewables und dem chinesischen Solarentwickler JinkoPower umgesetzt.
Die Betreiber-Unternehmen hatten bereits im Jahr 2020 einen Vertrag mit der Emirates Water and Electricity Company (EWEC) abgeschlossen, die den Strom der Anlage abnehmen und in ihr Netz einspeisen wird. Mit der Inbetriebnahme von Al Dhafra ist die Solarstromproduktionskapazität der Emirate auf 3,2 Gigawatt gestiegen.
Hinsichtlich der verfügbaren Sonnenstunden ist die Photovoltaik-Nutzung in der Region naheliegend. Allerdings gibt es in den Wüstengebieten auch ganz eigene Schwierigkeiten. So haben Forscher in arabischen Ländern lange an Oberflächenbeschichtungen gearbeitet, auf denen sich möglichst wenig Sandstaub ablagert und die auch nicht schnell milchig werden, wenn ständig feine Sandkörner mit dem Wind an ihnen entlang schleifen. Solarkapazitäten korrelieren auch in den Ländern der Region gut mit dem Bedarf, da insbesondere bei Sonnenschein immer umfangreichere Klimaanlagen betrieben werden müssen, damit die steigenden Temperaturen nicht zu gesundheitsgefährdenden Situationen führen.
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Strom für 200.000 Haushalte
Die Anlage entstand rund 35 Kilometer von der Hauptstadt Abu Dhabi entfernt. Sie bringt es auf eine installierte Leistung von zwei Gigawatt und kann mit dem in ihr produzierten Strom rund 200.000 Standard-Haushalte versorgen. Rechnerisch werden dabei Kohlenstoffemissionen von über 2,4 Millionen Tonnen eingespart, berichtet das Magazin Electrek.Der Bau der gesamten Anlage nahm einige Zeit in Anspruch und versorgte zwischenzeitlich bis zu 4500 Menschen mit Arbeit. Während der Hauptphase der Installation wurden täglich rund zehn Megawatt Leistung installiert. Der dabei entstandene Al Dhafra-Solarpark wurde gemeinsam von der Abu Dhabi Future Energy Company (Masdar), der Abu Dhabi National Energy Company (TAQA), dem französischen Energieunternehmen EDF Renewables und dem chinesischen Solarentwickler JinkoPower umgesetzt.
Die Betreiber-Unternehmen hatten bereits im Jahr 2020 einen Vertrag mit der Emirates Water and Electricity Company (EWEC) abgeschlossen, die den Strom der Anlage abnehmen und in ihr Netz einspeisen wird. Mit der Inbetriebnahme von Al Dhafra ist die Solarstromproduktionskapazität der Emirate auf 3,2 Gigawatt gestiegen.
Mehr Projekte folgen
In den kommenden Jahren sollen noch weitere Großprojekte folgen. Im September rief die EWEC zur Einreichung von Vorschlägen für die Entwicklung eines 1,5-Gigawatt-Solarparks in Al Khazna bei Abu Dhabi auf. Die Emirate streben eine Verdreifachung ihrer derzeit bestehenden Kapazität an erneuerbaren Energien auf 14 Gigawatt bis 2030 an.Hinsichtlich der verfügbaren Sonnenstunden ist die Photovoltaik-Nutzung in der Region naheliegend. Allerdings gibt es in den Wüstengebieten auch ganz eigene Schwierigkeiten. So haben Forscher in arabischen Ländern lange an Oberflächenbeschichtungen gearbeitet, auf denen sich möglichst wenig Sandstaub ablagert und die auch nicht schnell milchig werden, wenn ständig feine Sandkörner mit dem Wind an ihnen entlang schleifen. Solarkapazitäten korrelieren auch in den Ländern der Region gut mit dem Bedarf, da insbesondere bei Sonnenschein immer umfangreichere Klimaanlagen betrieben werden müssen, damit die steigenden Temperaturen nicht zu gesundheitsgefährdenden Situationen führen.
Zusammenfassung
- UAE starten weltgrößten Solarpark
- 2 GW Leistung, versorgt 200.000 Haushalte
- 2,4 Mio. Tonnen CO₂-Einsparung jährlich
- Bau bot bis zu 4500 Arbeitsplätze
- Betreiber: Masdar, TAQA, EDF, JinkoPower
- Solarstromkapazität der Emirate: 3,2 GW
- Ziel: 14 GW erneuerbare Energien bis 2030
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