Chaos in MW3: Blutbad durch verbuggte Spawns, Entwicklung überstürzt
Modern Warfare 3 wurde schon vor dem Start scharf kritisiert - unter anderem wegen klaren Hinweisen, dass es ursprünglich als Erweiterung für MW2 gedacht war. Nach dem Launch zeigt sich: Das Spiel ist so halb gar, dass Activision in kürzester Zeit einschreiten muss.
Kaum ist Modern Warfare 3 erschienen, schon muss Activision mit grober Hand in das Spiel eingreifen. Einer der wichtigsten Faktoren in Multiplayer-Spielen, die Spawn-Punkte, an denen Teammitglieder nach ihrem Tod wieder erscheinen, sorgen aktuell für großen Spott und Ärger im Netz. Mittlerweile wurden vier Karten entfernt.
Unter anderem auf der Karte namens Qarry berichten Nutzer über ein wahres Blutbad, das durch das Spawn-Verhalten des Spiels möglich wird - zumindest für eine Seite des Konflikts. Spieler werden im Hardpoint-Modus einfach immer wieder an der gleichen Stelle wiederbelebt, das gegnerische Team muss sich also nur entsprechend platzieren und den Finger auf dem Abzug lassen.
Activision selbst spricht von "ungünstigen Spawns", die neben Qarry im Hardpoint-Modus auch noch die Karten Rundown und Scrapyard betreffen. Kurz nachdem die drei Karten entfernt wurden, musste der Entwickler erneut eingreifen. Die Karte Karachi wurde aus der Cutthroat-Playlist entfernt, weil Spieler direkt neben Feinden spawnen.
Genau diese Vermutung will jetzt auch Bloomberg in einem neuen Bericht bestätigen können. Interne Quellen beim Entwickler Sledgehammer Games berichten, dass die Entwicklungszeit von normalerweise drei Jahren auf eineinhalb Jahre halbiert wurde.
Die Entwickler widersprechen dieser Darstellung in einem allgemeinen Statement "Wir haben jahrelang daran gearbeitet. Jeder Versuch, das Gegenteil zu behaupten, ist einfach nicht wahr."
Siehe auch:
Unter anderem auf der Karte namens Qarry berichten Nutzer über ein wahres Blutbad, das durch das Spawn-Verhalten des Spiels möglich wird - zumindest für eine Seite des Konflikts. Spieler werden im Hardpoint-Modus einfach immer wieder an der gleichen Stelle wiederbelebt, das gegnerische Team muss sich also nur entsprechend platzieren und den Finger auf dem Abzug lassen.
Activision selbst spricht von "ungünstigen Spawns", die neben Qarry im Hardpoint-Modus auch noch die Karten Rundown und Scrapyard betreffen. Kurz nachdem die drei Karten entfernt wurden, musste der Entwickler erneut eingreifen. Die Karte Karachi wurde aus der Cutthroat-Playlist entfernt, weil Spieler direkt neben Feinden spawnen.
Einfach zu wenig Zeit
Vor Kurzem hatten wir schon darüber berichtet, dass auch die Kampagne des Spiels scharf kritisiert wird. Diese ist nicht nur extrem kurz, sondern wirkt größtenteils aus Multiplayer-Versatzstücken zusammengesetzt. Zusammen mit den beschriebenen handwerklichen Fehlern entsteht der Eindruck, das nicht genug Zeit in die Entwicklung investiert wurde.Genau diese Vermutung will jetzt auch Bloomberg in einem neuen Bericht bestätigen können. Interne Quellen beim Entwickler Sledgehammer Games berichten, dass die Entwicklungszeit von normalerweise drei Jahren auf eineinhalb Jahre halbiert wurde.
Die Entwickler widersprechen dieser Darstellung in einem allgemeinen Statement "Wir haben jahrelang daran gearbeitet. Jeder Versuch, das Gegenteil zu behaupten, ist einfach nicht wahr."
Zusammenfassung
- MW3 als MW2-Erweiterung kritisiert
- Activision greift wegen Spawn-Problemen ein
- Blutbad auf Karte Qarry durch Spawns
- Drei Karten wegen Spawns entfernt
- Karte Karachi aus Playlist genommen
- Kritik an kurzer, zusammengesetzter Kampagne
- Entwicklungszeit laut Bloomberg halbiert
- Entwickler widerspricht: "Jahrelange Arbeit"
Siehe auch:
- Call of Duty: Modern Warfare 3 - Die Kampagne ist lächerlich kurz
- Ist Call of Duty: Modern Warfare 3 nur eine "glorifizierte Erweiterung"?
- Call of Duty: Modern Warfare 3 wurde offiziell bestätigt
- CoD Modern Warfare: Ambitionierte Fortsetzung entsteht in 11 Studios
- Rassismus-Verdacht: Call of Duty: Modern Warfare entfernt "Ok"-Geste
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