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Microsoft kündigt Abschaltung der Exchange Web Services an
Microsoft hat angekündigt, einen längst überfälligen Schritt für Exchange Online einzuleiten: Die Exchange Web Services - kurz EWS - werden abgeschaltet. Das wird schrittweise erfolgen, der erste wichtige Termin ist der 1. Oktober 2026.
Mit der Vorstellung des Microsoft Graph war bereits klar, dass das Ende der Exchange Web Services eingeläutet wird. Microsoft empfiehlt schon seit Jahren, für den Zugriff auf Daten weg von EWS und hin zu Microsoft Graph zu wechseln.
Zum 1. Oktober 2026 - also in rund drei Jahren - wird Microsoft keine EWS-Anfragen von Nicht-Microsoft-Apps an Exchange Online zulassen.In einem Blogbeitrag erklärte Microsoft die nächsten Schritte.
Sicherheits-Updates wird es weiterhin geben, um die Nutzer auch während der Übergangszeit zu schützen. Auch in Produktionsumgebungen ist der Dienst weiterhin verfügbar und wird unterstützt.
Dazu gehören der Zugriff auf Archivpostfächer, ordnerbezogene Informationen/Benutzerkonfiguration und Exchange Online-Management. Microsoft arbeitet an all diesen Funktionen für Graph und sagt, dass es "in den kommenden Monaten" einen aktualisierten Zeitplan für diese Funktionen anbieten wird.
Siehe auch:
Viel Zeit für die Umstellung
Denn dann, schreibt Microsoft jetzt in der Techcommunity, werden alle EWS-Anfragen blockiert. Überraschend kommt das nicht. Allerdings ist es etwas überraschend, dass Microsoft seinen Nutzern noch einmal viel Zeit bei der Umstellung lässt.Mit der Vorstellung des Microsoft Graph war bereits klar, dass das Ende der Exchange Web Services eingeläutet wird. Microsoft empfiehlt schon seit Jahren, für den Zugriff auf Daten weg von EWS und hin zu Microsoft Graph zu wechseln.
Keine Funktions-Updates
Im Jahr 2018 gab das Unternehmen dann schließlich bekannt, dass EWS in Exchange Online keine Funktions-Updates mehr erhält. Nun folgt der nächste Schritt beim Abschied von EWS.Zum 1. Oktober 2026 - also in rund drei Jahren - wird Microsoft keine EWS-Anfragen von Nicht-Microsoft-Apps an Exchange Online zulassen.In einem Blogbeitrag erklärte Microsoft die nächsten Schritte.
Abschaffung von EWS
"Die heutige Ankündigung und die Abschaffung von EWS gelten nur für Microsoft 365 und Exchange Online (alle Umgebungen); es gibt keine Änderungen an EWS in Exchange Server. Außerdem haben die Änderungen in Exchange Online keine Auswirkungen auf Outlook für Windows oder Mac, Teams oder ein anderes Microsoft-Produkt."Sicherheits-Updates wird es weiterhin geben, um die Nutzer auch während der Übergangszeit zu schützen. Auch in Produktionsumgebungen ist der Dienst weiterhin verfügbar und wird unterstützt.
Dem Microsoft Graph fehlen Funktionen
Nun wird es jedoch interessant, wie Microsoft seine Alternative Microsoft Graph weiter ausbaut, denn derzeit fehlen einige Funktionen, wodurch der Wechsel für viele Administratoren erst einmal stockte.Dazu gehören der Zugriff auf Archivpostfächer, ordnerbezogene Informationen/Benutzerkonfiguration und Exchange Online-Management. Microsoft arbeitet an all diesen Funktionen für Graph und sagt, dass es "in den kommenden Monaten" einen aktualisierten Zeitplan für diese Funktionen anbieten wird.
Zusammenfassung
- Microsoft schaltet Exchange Web Services (EWS) ab
- Erste Abschaltung ab 1. Oktober 2026, alle EWS-Anfragen werden blockiert
- Nutzer sollen von EWS zu Microsoft Graph wechseln
- EWS erhält seit 2018 keine Funktions-Updates mehr
- Keine Änderungen an EWS in Exchange Server, keine Auswirkungen auf Outlook, Teams etc.
- Sicherheits-Updates für EWS während der Übergangszeit weiterhin vorhanden
- Microsoft arbeitet an fehlenden Funktionen für Microsoft Graph
Siehe auch:
- Exchange-Querdenker? - Zehntausende Systeme bleiben angreifbar
- Exchange-Exploit: Microsoft untersucht, wie Hacker an den Code kamen
- Microsofts MSRC-Team stellt Notfall-Tool für Exchange bereit
- Kritik an Microsoft: Hat der Konzern Exchange-Lücke lang verheimlicht?
- Angriff auf Microsoft Exchange entwickelt sich zur globalen Krise
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