Nutzer nahmen Marketing ernst:
Dropbox streicht unlimitierten Speicher
Der Cloud-Speicher-Anbieter Dropbox möchte zukünftig keinen Tarif mehr anbieten, in dem Nutzern ein unbegrenzt großer Speicherplatz angeboten wird. Denn dies wird - wenig überraschend - von einigen Usern durchaus ernst genommen.
Die Offerte ist also solches ohnehin nur ein theoretisches Marketing-Angebot. Denn auch wenn ein Anbieter wie Dropbox sicherlich große Storage-Systeme in Datenzentren stehen hat: Unbegrenzt viel Kapazität steht niemals zur Verfügung. Wenn man es darauf anlegt, kann man also im Zweifel wirklich den ganzen Service in Schwierigkeiten bringen.
Mit dem umfangreichsten Tarifangebot richtet sich Dropbox eigentlich ohnehin an Unternehmen. Bei den fraglichen Fällen, an denen sich der Anbieter an der ausufernden Nutzung störte, handelte es sich aber teils auch um User, die den Dienst nicht wie gedacht einsetzten, so ein Bloomberg-Bericht. So hätten Anwender den Speicherplatz genutzt, um etwa einen Cache für Kryptomining-Daten zu bekommen, in einem Fall hätte jemand sogar einen eigenen Cloud-Speicherdienst aufgesetzt und die Dropbox-Kapazität so weiter vermarktet.
Siehe auch:
Ausufernde Nutzung
Die höchste Stufe des "All the space you need"-Tarifs sei von einer kleinen Zahl von Nutzern so stark in Anspruch genommen worden, dass der Dropbox-Services auch für alle anderen hätte beeinträchtigt werden können. Wie viel diese Kunden hochluden, teilte das Unternehmen zwar nicht mit, doch es dürfte sich durchaus um jeweils mindestens zweistellige Terabyte-Mengen gehandelt haben.Die Offerte ist also solches ohnehin nur ein theoretisches Marketing-Angebot. Denn auch wenn ein Anbieter wie Dropbox sicherlich große Storage-Systeme in Datenzentren stehen hat: Unbegrenzt viel Kapazität steht niemals zur Verfügung. Wenn man es darauf anlegt, kann man also im Zweifel wirklich den ganzen Service in Schwierigkeiten bringen.
5 TB müssen reichen
Wie Dropbox nun mitteilte, werde der Speicherplatz für die umfangreichsten Tarife jetzt auf 5 Terabyte begrenzt. Man betonte, dass dies immerhin genug sei, um beispielsweise 33 Millionen Dokumente zu speichern. Wer sich allerdings besonders viel Speicher mietet, dürfte ohnehin nicht nur Dokumente auf diesem ablegen wollen, sondern eher Inhalte mit größeren Datenmengen.Mit dem umfangreichsten Tarifangebot richtet sich Dropbox eigentlich ohnehin an Unternehmen. Bei den fraglichen Fällen, an denen sich der Anbieter an der ausufernden Nutzung störte, handelte es sich aber teils auch um User, die den Dienst nicht wie gedacht einsetzten, so ein Bloomberg-Bericht. So hätten Anwender den Speicherplatz genutzt, um etwa einen Cache für Kryptomining-Daten zu bekommen, in einem Fall hätte jemand sogar einen eigenen Cloud-Speicherdienst aufgesetzt und die Dropbox-Kapazität so weiter vermarktet.
Zusammenfassung
- Dropbox stellt unbegrenzten Speicherplatz-Tarif ein
- Extremnutzer gefährdeten Stabilität des Services
- Unbekannte Nutzer luden zweistellige Terabyte-Mengen hoch
- Neuer maximaler Speicherplatz beträgt 5 Terabyte
- 5 Terabyte ausreichend für 33 Millionen Dokumente
- Extremnutzer nutzten Speicherplatz für Kryptomining und Weitervermarktung
- Dropbox richtet sich mit umfangreichstem Tarif hauptsächlich an Unternehmen
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