Dropbox streicht hunderte Jobs, verweist auf "Ära der KI" als Grund
Der Cloud-Speicher-Anbieter Dropbox hat umfangreiche Entlassungen angekündigt, die das Unternehmen nicht nur mit einer sich verschlechternden weltweiten Nachfrage begründet. Auch "der Beginn des KI-Zeitalters" soll ein Grund sein, will Dropbox einen Teil der Mitarbeiter doch offenbar mit "Künstlicher Intelligenz" ersetzen.
Wie Dropbox-Chef und Mitgründer Drew Houston gestern in einer Nachricht an die Mitarbeiter verlauten ließ, sollen kurzfristig hunderte Jobs gestrichen werden. Insgesamt sollen 500 bisherige Dropbox-Mitarbeiter ihre Stellen verlieren, wobei die Kündigungen im Lauf des gestrigen Tages ausgesprochen worden sind. Heute ist für die Betroffenen bereits der letzte Arbeitstag bei Dropbox.
Houston erklärte, man habe sich als eine Art vorbeugenden Schritt für die Entlassungen entschieden, und wolle nun in neue Bereichen investieren, um mit der sich verändernden Marktlage Schritt zu halten. Gleichzeitig streiche man einige Ausgaben, die bisher stets gutes Geld einbrachten, für die die Kunden aber aufgrund der schlechteren weltweiten ökonomischen Lage nicht mehr bereit seien zu zahlen.
Von noch größerer Bedeutung sei aber, so Houston in seiner Mitteilung zu den Entlassungen weiter, "dass das KI-Zeitalter im Computing endlich gekommen ist". Man habe bei Dropbox seit vielen Jahren daran geglaubt, dass Künstliche Intelligenz "uns neue Superkräfte verschaffen und die Wissensarbeit komplett transformieren" würde. Das Unternehmen habe deshalb schon seit langer Zeit "auf diese Zukunft hingearbeitet", wie sich anhand der für das Jahr 2023 geplanten neuen Produkte von Dropbox zeigen werde, so Houston weiter.
Houstons vollkommen ungehemmte Art, mit der Entlassung von hunderten Mitarbeitern umzugehen - genauer gesagt 16 Prozent der gesamten Belegschaft des von ihm gegründeten Unternehmens - dürfte die Befürchtungen der Kritiker der ungebremsten Einführung von KI-Technologien in immer mehr Bereichen erfüllen. So macht er offenbar keinen Hehl daraus, dass er Mitarbeiter, die häufig wiederkehrende Aufgaben übernahmen, einfach vor die Tür setzt, um ihre Arbeitsplätze durch KI-Systeme zu ersetzen.
Siehe auch:
Firmengründer Houston sieht Job-Streichungen als Vorbereitung für "KI-Zeitalter"
Als Grund für diese, übrigens in ihrer Kurzfristigkeit für die USA absolut nicht unüblichen Stellenkürzungen, nennt Houston in seiner Mitteilung den Umstand, dass das bisher meist recht kräftige Wachstum des Unternehmens Dropbox nachgelassen hat. So arbeite Dropbox durchaus profitabel und meldete jüngst starke Zahlen, es habe aber mittlerweile eine gewisse Sättigung des Marktes eingesetzt.Houston erklärte, man habe sich als eine Art vorbeugenden Schritt für die Entlassungen entschieden, und wolle nun in neue Bereichen investieren, um mit der sich verändernden Marktlage Schritt zu halten. Gleichzeitig streiche man einige Ausgaben, die bisher stets gutes Geld einbrachten, für die die Kunden aber aufgrund der schlechteren weltweiten ökonomischen Lage nicht mehr bereit seien zu zahlen.
Von noch größerer Bedeutung sei aber, so Houston in seiner Mitteilung zu den Entlassungen weiter, "dass das KI-Zeitalter im Computing endlich gekommen ist". Man habe bei Dropbox seit vielen Jahren daran geglaubt, dass Künstliche Intelligenz "uns neue Superkräfte verschaffen und die Wissensarbeit komplett transformieren" würde. Das Unternehmen habe deshalb schon seit langer Zeit "auf diese Zukunft hingearbeitet", wie sich anhand der für das Jahr 2023 geplanten neuen Produkte von Dropbox zeigen werde, so Houston weiter.
Houstons vollkommen ungehemmte Art, mit der Entlassung von hunderten Mitarbeitern umzugehen - genauer gesagt 16 Prozent der gesamten Belegschaft des von ihm gegründeten Unternehmens - dürfte die Befürchtungen der Kritiker der ungebremsten Einführung von KI-Technologien in immer mehr Bereichen erfüllen. So macht er offenbar keinen Hehl daraus, dass er Mitarbeiter, die häufig wiederkehrende Aufgaben übernahmen, einfach vor die Tür setzt, um ihre Arbeitsplätze durch KI-Systeme zu ersetzen.
Zusammenfassung
- Dropbox kündigt 500 Mitarbeitern
- Drew Houston: Profitabel, aber Sättigung des Marktes
- Investitionen in neue Bereiche & Einsparungen
- KI-Zeitalter im Computing ist da & Dropbox plant neue Produkte
- Houston ersetzt Mitarbeiter durch KI-Systeme
Siehe auch:
- Backups und PDF-Bearbeitung: Dropbox kündigt neue Funktionen an
- MacOS 12.3: Dropbox und OneDrive nur eingeschränkt unterstützt
- Preview: Migrations-Tool importiert Dropbox-Inhalte in Microsoft 365
- Dropbox: Neue Windows 10-App im Microsoft Store bereitgestellt
- Dropbox Passwords: Cloud-Anbieter startet Passwort-Manager
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