Google Assistant: Support-Entscheidung tötet eine ganze Produktlinie
Einer kompletten Produktkategorie, die auf dem Google Assistant aufbaute, wird durch den Internet-Konzern der Todesstoß verpasst: Alle Drittanbieter können die Produktion und Fertigung von Smart Displays jetzt einstellen.
Hintergrund dessen ist eine Entscheidung, die in einer in aller Stille veröffentlichten Meldung auf einer Google Duo-Supportseite veröffentlicht wurde. Demnach liefert Google keine Software-Updates mehr für diese Smart Displays von Drittanbietern. Betroffen davon sind Geräte wie das Lenovo Smart Display, JBL Link View und LG Xboom AI ThinQ WK9 Smart Display.
Für die Nutzer der betroffenen Geräte bedeutet dies, dass sie nicht mehr mit Verbesserungen durch Firmware-Updates rechnen können, berichtet 9to5google. Früher oder später werden diese Produkte entsprechend in Sachen Videoqualität und ähnlichen Leistungsmerkmalen von der Entwicklung des Marktes abgehängt. Sie funktionieren aber zumindest vorerst weiter.
Allerdings zeigte sich schon bei der späteren Entwicklung eigener Produkte, dass man bei Google wenig Wert auf eine gute Zusammenarbeit legt. So stellte man Produktrichtlinien für den Einsatz des Assistant auf, an die man sich bei den eigenen Geräten allerdings nicht hielt. Die dadurch entstehenden Unterschiede nutzte man dann, um die eigenen Produkte auf dem Markt besser zu platzieren. Im Grunde wurde die Produktklasse im Hinblick auf Dritthersteller schon dadurch sturmreif geschossen und es ist nun seitens der bisherigen Partner wohl kaum größerer Widerstand gegen das Support-Ende zu erwarten.
Siehe auch:
Für die Nutzer der betroffenen Geräte bedeutet dies, dass sie nicht mehr mit Verbesserungen durch Firmware-Updates rechnen können, berichtet 9to5google. Früher oder später werden diese Produkte entsprechend in Sachen Videoqualität und ähnlichen Leistungsmerkmalen von der Entwicklung des Marktes abgehängt. Sie funktionieren aber zumindest vorerst weiter.
Keine vertrauensvolle Zusammenarbeit
Wer mit dem Gedanken spielte, sich ein entsprechendes System zuzulegen, hat fortan eine recht eingeschränkte Auswahl. Als einzige Optionen verbleiben Google Nest Hub und Nest Hub Max. Für die bisherigen Produktpartner dürfte der Schritt Googles vor allem deshalb besonders bitter sein, da der Konzern anfangs gar keine eigene Hardware in der Kategorie auf den Markt gebracht und ausdrücklich bei Drittherstellern für die Entwicklung entsprechender Hardware geworben hatte.Allerdings zeigte sich schon bei der späteren Entwicklung eigener Produkte, dass man bei Google wenig Wert auf eine gute Zusammenarbeit legt. So stellte man Produktrichtlinien für den Einsatz des Assistant auf, an die man sich bei den eigenen Geräten allerdings nicht hielt. Die dadurch entstehenden Unterschiede nutzte man dann, um die eigenen Produkte auf dem Markt besser zu platzieren. Im Grunde wurde die Produktklasse im Hinblick auf Dritthersteller schon dadurch sturmreif geschossen und es ist nun seitens der bisherigen Partner wohl kaum größerer Widerstand gegen das Support-Ende zu erwarten.
Siehe auch:
Zusammenfassung
- Google stellt Software-Updates für Smart Displays von Drittanbietern ein.
- Nutzer der betroffenen Geräte erhalten keine Verbesserungen mehr.
- Nur Google Nest Hub und Nest Hub Max als Optionen verfügbar.
- Google hat Produktrichtlinien für den Einsatz des Assistant aufgestellt.
- Diese wurden nicht für eigene Geräte eingehalten.
- Dadurch wurde die Produktklasse schon früh sturmfrei geschossen.
- Widerstand gegen Support-Ende wohl kaum zu erwarten.
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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