Opfer der Krise: Lenovo stellt Gaming-Smartphones der Legion-Serie ein
Der chinesische PC-Hersteller Lenovo will künftig keine neuen Gaming-Smartphones mehr anbieten. Das Unternehmen bestätigte jetzt Spekulationen, laut denen man den Bereich der spieleorientierten Android-Smartphones aufgibt und sich auf andere Gaming-Produkte konzentriert.
Lenovo hat gegenüber den Kollegen von Android Authority das Aus für seine Android-basierten Gaming-Smartphones bestätigt. Die im Rahmen der Gaming-Submarke "Legion" vertriebenen Geräte sollen verschwinden, wobei sich dies ausdrücklich nur auf die Smartphones bezieht. Lenovo bietet neben den Mobiltelefonen der Legion-Reihe auch diverse Desktop- und Notebook-PCs an, die weiterhin erhältlich bleiben sollen.
Pumpe und Tank: Lenovo wollte Gaming-Smartphone flüssig kühlen
Wer die wie üblich stark geschönte Ausdrucksweise der PR-Abteilung von Lenovo ausblendet, kann sich wahrscheinlich denken, dass das Unternehmen die Gaming-Smartphones wohl vor allem wegen hoher Kosten bei gleichzeitig niedriger Nachfrage aufgibt. Bei den Geräteherstellern stapeln sich nach wie vor die Produkte in den Lagern, was sowohl für Smartphones als auch für PCs gelten dürfte.
Hintergrund ist natürlich die schwierige wirtschaftliche Lage, die sich aufgrund der durch Inflation und andere Faktoren stark gesunkenen Nachfrage seit Beginn des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine deutlich verschlechtert hat. Lenovo hatte seine Geräte als einer der wenigen Anbieter von Gaming-Smartphones weltweit und daher auch in Deutschland verfügbar gemacht.
Das Unternehmen setzte dabei immer wieder auf innovative Ansätze, darunter unter anderem integrierte SSDs und Raid-0-Unterstützung, Kühl-Aufsätze mit LED-Beleuchtung oder Wasserkühlung, ausfahrbare Kameras und eine horizontale Ausrichtung des Hardware-Designs mit seitlich angebrachtem USB-Port.
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Pumpe und Tank: Lenovo wollte Gaming-Smartphone flüssig kühlen
'Konsolidierung des Gaming-Portfolios'
Der Hersteller begründet das Ende der Legion-Smartphones mit einer "weiter reichenden Transformation" seiner Geschäftsbereiche und einer "Konsolidierung des Gaming-Portfolios". Als "führender Anbieter bei Gaming-Geräten und -Lösungen will Lenovo weitere innovative Produkte in allen denkbaren Formfaktoren anbieten, sich aber gleichzeitig auf Bereiche konzentrieren, in denen man "der Gaming-Community den größten Mehrwert bieten" kann.Wer die wie üblich stark geschönte Ausdrucksweise der PR-Abteilung von Lenovo ausblendet, kann sich wahrscheinlich denken, dass das Unternehmen die Gaming-Smartphones wohl vor allem wegen hoher Kosten bei gleichzeitig niedriger Nachfrage aufgibt. Bei den Geräteherstellern stapeln sich nach wie vor die Produkte in den Lagern, was sowohl für Smartphones als auch für PCs gelten dürfte.
Hintergrund ist natürlich die schwierige wirtschaftliche Lage, die sich aufgrund der durch Inflation und andere Faktoren stark gesunkenen Nachfrage seit Beginn des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine deutlich verschlechtert hat. Lenovo hatte seine Geräte als einer der wenigen Anbieter von Gaming-Smartphones weltweit und daher auch in Deutschland verfügbar gemacht.
Das Unternehmen setzte dabei immer wieder auf innovative Ansätze, darunter unter anderem integrierte SSDs und Raid-0-Unterstützung, Kühl-Aufsätze mit LED-Beleuchtung oder Wasserkühlung, ausfahrbare Kameras und eine horizontale Ausrichtung des Hardware-Designs mit seitlich angebrachtem USB-Port.
Zusammenfassung
- Lenovo beendet die Produktion von Gaming-Smartphones
- Desktop- und Notebook-PCs bleiben erhältlich
- Konzentration auf Bereiche mit 'größtem Mehrwert'
- Schwierige wirtschaftliche Lage wahrscheinlich der Grund
- Lenovo hatte innovative Ansätze wie Kühl-Aufsatz, Raid-0, usw.
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Roland QuandtRedakteur für Smartphones & Leaks
Seine Vorabberichte zu neuen Smartphones greifen Tech-Medien in aller Welt auf. Schwerpunkte: Samsung Galaxy, Google Pixel, Prozessoren und Windows.
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