OneNote: Microsoft arbeitet an einem verbesserten Malware-Schutz
Hacker haben in den letzten Wochen versucht, Malware über OneNote-Dokumente zu verbreiten. Um die Nutzer vor Phishing-Angriffen zu schützen, möchte Microsoft jetzt neue Schutzmechanismen in die App einbauen. Das Update soll noch im April erscheinen.
Nachdem die Redmonder im vergangenen Jahr damit begonnen haben, Makros standardmäßig zu deaktivieren, haben Angreifer nach neuen Methoden zur Übermittlung von Schadcode gesucht. Mit manipulierten OneNote-Dokumenten, die eingebettete Dateien enthalten, konnte Malware auf einem System installiert werden. Die Dokumente werden wie üblich mithilfe von Phishing-Mails übertragen. Oftmals werden die Dateien geöffnet und der schädliche Inhalt mit einem Klick ausgeführt, ohne dass die Attacke direkt bemerkt wird.
Eine neue Funktion soll die Nutzer benachrichtigen, wenn eine Datei als potenziell gefährlich eingestuft wird. Das dürfte mehr Anwender dazu bewegen, noch einmal über die Vertrauenswürdigkeit des Absenders nachzudenken, bevor der eingebettete Inhalt mit einem Doppelklick ausgeführt wird. Administratoren haben aber auch jetzt schon die Möglichkeit, eingebettete OneNote-Dateien zu blockieren. Hierfür müssen die Optionen "Disable embedded files" und "Embedded Files Blocked Extensions" in den OneNote-Richtlinien aktiviert werden.
Siehe auch:
Update wird bis Ende April ausgeliefert
Das möchte Microsoft jetzt verhindern. Laut Bleeping Computer lässt sich in der Microsoft 365-Roadmap ein Eintrag finden, der sich auf einen verbesserten Schutz vor Phishing-Dateien mit hohem Risiko bezieht. Die entsprechenden Änderungen sollen in den nächsten Wochen ausgerollt werden und bis Ende April allen Nutzern des digitalen Notizblocks zur Verfügung stehen.Eine neue Funktion soll die Nutzer benachrichtigen, wenn eine Datei als potenziell gefährlich eingestuft wird. Das dürfte mehr Anwender dazu bewegen, noch einmal über die Vertrauenswürdigkeit des Absenders nachzudenken, bevor der eingebettete Inhalt mit einem Doppelklick ausgeführt wird. Administratoren haben aber auch jetzt schon die Möglichkeit, eingebettete OneNote-Dateien zu blockieren. Hierfür müssen die Optionen "Disable embedded files" und "Embedded Files Blocked Extensions" in den OneNote-Richtlinien aktiviert werden.
Zusammenfassung
- Microsoft plant neue Schutzmechanismen in OneNote einzubauen.
- Malware wird über manipulierte OneNote-Dokumente verbreitet.
- Microsoft hat Makros standardmäßig deaktiviert, um Sicherheit zu erhöhen.
- Microsoft möchte das Update im April ausliefern.
- Nutzer sollten über Vertrauenswürdigkeit des Absenders nachdenken.
Siehe auch:
- OneNote: Vertikale Navigation jetzt für alle Windows-Nutzer verfügbar
- OneNote: Update bringt die neue vertikale Navigation auch für Windows
- Word hat ausgedient: Vorsicht - Malware kommt per OneNote-Anhang
- OneNote hat seit dem OneDrive-Ausfall schwerwiegende Probleme
- Neue OneNote für Windows-App ist da, die Umstellung damit vollzogen
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