3dfx: Seltener Prototyp der letzten Voodoo-GPU bringt 15.000 Dollar
Das Unternehmen 3dfx konnten die Karten nicht mehr vor der Pleite retten, Jahrzehnte später sind die Prototypen aber Sammlerstücke mit hohem Wert. Auf Ebay wurde vor Kurzem eine Grafikkarte des Typs Voodoo 5 6000 für 15.000 US-Dollar verkauft. Sie steht für eine Ära.
15.000 US-Dollar war dem Sammler eine Voodoo 5 6000 wert
Doch warum so viel für eine zwei Jahrzehnte alte Grafikkarte bezahlen? 3dfx hatte es nie geschafft, die Voodoo 5 6000 auf den Markt zu bringen. Bei dem Angebot handelte es sich um einen einzigartigen Prototyp der Board-Revision 3700A. Der wurde laut dem Verkäufer vom 3dfx-Ingenieur Hank Semenc persönlich überarbeitet, was unter anderem Probleme ausräumt, die bei früheren Modellen mit Anti-Aliasing-Techniken (8x FSAA) aufgetreten waren.
Zu einem echten Stück GPU-Geschichte wird die Karte dann aber wegen ihrer Hardware-Ausstattung. 3dfx verbaut hier vier VSA-100 (Napalm 30) Grafikprozessoren, die über jeweils 14 Millionen Transistoren verfügen - ein enorm leistungsstarker Aufbau für diese Zeit. Mit 128 MB VRAM hätte sie außerdem beim gebotenen Grafikspeicher alle anderen Angebote im Bereich der Consumer-Grafikkarten deutlich übertroffen.
Siehe auch:
3dfx-Voodoo 5 6000: Der letzte Hoffnungsträger der Ära
Im Dezember 2000 war das Rennen verloren. 3dfx, Pionier im Bereich der Grafikkarten, wurde von Nvidia geschluckt und sollte damit nur noch als Eintrag in den Geschichtsbüchern weiter bestehen. Doch auch mehr als zwei Jahrzehnte später sind die Produkte des Herstellers bei Enthusiasten und Sammlern alles andere als vergessen. Genau dieser Community bot sich auf Ebay jetzt eine seltene Gelegenheit: Ein ganz besonderer Prototyp der Voodoo5 Grafikkarte - der letzte Hoffnungsträger der 3dfx-Ära - stand zum Verkauf. Der Endpreis der Auktion nach 65 Geboten: 15.000 US-Dollar.
15.000 US-Dollar war dem Sammler eine Voodoo 5 6000 wert
Doch warum so viel für eine zwei Jahrzehnte alte Grafikkarte bezahlen? 3dfx hatte es nie geschafft, die Voodoo 5 6000 auf den Markt zu bringen. Bei dem Angebot handelte es sich um einen einzigartigen Prototyp der Board-Revision 3700A. Der wurde laut dem Verkäufer vom 3dfx-Ingenieur Hank Semenc persönlich überarbeitet, was unter anderem Probleme ausräumt, die bei früheren Modellen mit Anti-Aliasing-Techniken (8x FSAA) aufgetreten waren.
Zu einem echten Stück GPU-Geschichte wird die Karte dann aber wegen ihrer Hardware-Ausstattung. 3dfx verbaut hier vier VSA-100 (Napalm 30) Grafikprozessoren, die über jeweils 14 Millionen Transistoren verfügen - ein enorm leistungsstarker Aufbau für diese Zeit. Mit 128 MB VRAM hätte sie außerdem beim gebotenen Grafikspeicher alle anderen Angebote im Bereich der Consumer-Grafikkarten deutlich übertroffen.
Symbol für das Ende
Zu guter Letzt ist es wohl eine Sache, welche die Voodoo 5 6000 zum perfekten Sammelstück macht: Die Karte ist ein klares Symbol für das Ende einer Ära. 3dfx hatte eines der leistungsstärksten Produkte seiner Zeit in der Hand, das Unternehmen selbst war aber zum Zeitpunkt der Entwicklung schon zu schwach, um es bis zur Marktreife zu schaffen. Hier stellt die Community natürlich gerne die Frage: Was wäre gewesen, wenn?
Zusammenfassung
- 3dfx Pionier im Bereich der Grafikkarten, 2000 von Nvidia geschluckt
- Prototyp der Voodoo5 für 15.000 US-Dollar auf Ebay verkauft
- Board-Revision 3700A mit 4 VSA-100 Grafikprozessoren, 14 Mio. Transistoren
- 128 MB VRAM, übertraf alle anderen Consumer-Grafikkarten
- Symbol für das Ende einer Ära, 3dfx zu schwach, um noch Marktreife zu erreichen
Siehe auch:
- Nvidia GeForce RTX 4070 Ti: Neue Grafikkarte startet jetzt für 899 Euro
- Grafikkarten: Verkaufszahlen fallen auf tiefstes Niveau seit ca. 20 Jahren
- Intel spaltet Grafikkarten-Sparte auf, um Nvidia & AMD anzugreifen
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