Sonic-Mitschöpfer wegen Insiderhandel rund um zwei Spiele verhaftet
Es ist ein interessanter Fall, über den japanische Medien berichten: Yuji Naka, bekannt als Mitschöpfer von Sonic the Hedgehog, wurde verhaftet - und das zum zweiten Mal in wenigen Wochen. Der Vorwurf: Insiderhandel auf Basis von internem Wissen über die Spielebranche.
Die Staatsanwaltschaft skizziert dabei einen durchaus kuriosen Fall: Demnach habe Naka in seiner Zeit als Angestellter bei Square Enix mit seinem Kollegen Taisuke Sasaki Aktien des Entwicklers Ateam Entertainment Inc. gekauft, nachdem sie erfahren hatten, dass das Studio mit der Entwicklung von Final Fantasy 7: The First Soldier betraut wurde. Allerdings war diese Information zur Zusammenarbeit von Ateam mit ihrem Arbeitgeber zum Zeitpunkt des Aktienkaufs nicht öffentlich.
Naka wird verdächtigt, insgesamt 120.000 Aktien für 144,7 Millionen Yen, umgerechnet rund 1 Million Euro, gekauft zu haben, auf Sasaki entfallen demnach 91.000 Aktien. "Zusammen haben die beiden Verdächtigen Hunderte von Millionen Yen verdient", so die Staatsanwaltschaft laut der Nachrichtenagentur. Für Sasaki kommt erschwerend hinzu: Er soll die Information an einen Bekannten weitergereicht haben.
Siehe auch:
Da klicken für den Sonic-Miterfinder rasant wieder die Handschellen
Wer auf Basis von vertraulichen oder nicht öffentlichen Informationen Aktien kauft, um Gewinne zu machen, betreibt Insiderhandel. Auch in Japan ist diese Geschäftspraxis illegal. Wie jetzt die japanischen Nachrichtenagentur The Asahi Shimbun in einer Mitteilung schreibt, die der Bloomberg-Reporter Takashi Mochizuki auf Twitter übersetzt, wurde der Mitschöpfer von Sonic the Hedgehog, Yuji Naka, erneut unter genau diesem Vorwurf verhaftet.Die Staatsanwaltschaft skizziert dabei einen durchaus kuriosen Fall: Demnach habe Naka in seiner Zeit als Angestellter bei Square Enix mit seinem Kollegen Taisuke Sasaki Aktien des Entwicklers Ateam Entertainment Inc. gekauft, nachdem sie erfahren hatten, dass das Studio mit der Entwicklung von Final Fantasy 7: The First Soldier betraut wurde. Allerdings war diese Information zur Zusammenarbeit von Ateam mit ihrem Arbeitgeber zum Zeitpunkt des Aktienkaufs nicht öffentlich.
Naka wird verdächtigt, insgesamt 120.000 Aktien für 144,7 Millionen Yen, umgerechnet rund 1 Million Euro, gekauft zu haben, auf Sasaki entfallen demnach 91.000 Aktien. "Zusammen haben die beiden Verdächtigen Hunderte von Millionen Yen verdient", so die Staatsanwaltschaft laut der Nachrichtenagentur. Für Sasaki kommt erschwerend hinzu: Er soll die Information an einen Bekannten weitergereicht haben.
Das zweite Mal in drei Wochen
Der Ernst der Lage ist für die beiden Verdächtigen aber auch so sehr groß. Vor genau einer Woche hatten für Naka und Sasaki unter fast identischen Vorzeichen die Handschellen geklickt. Der Grund: Auch hier hatte die Staatsanwaltschaft wegen Insiderhandel rund um das Mobile-Game Drago Quest Tact einen Haftbefehl ausgesprochen. Man darf gespannt sein, wie es in diesem Fall jetzt weitergeht.Siehe auch:
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