Amazon wurde vom Staat Kalifornien wegen Preistreiberei verklagt
Kritik an Amazon ist nicht neu und immer wieder gibt es Versuche, das Unternehmen wegen seiner Geschäftspraktiken in die Schranken zu weisen. Aktuell ist Amazon im Visier der kalifornischen Behörden, denn der Westküstenstaat wirft Amazon u. a. Preistreiberei vor.
Konkret geht es in der Klage des kalifornischen Generalstaatsanwalts unter anderem um die Verträge mit Drittanbietern bzw. Marktplatz-Verkäufern sowie Großhändlern. Wie das Wall Street Journal (WSJ) berichtet, wird Amazon vorgeworfen, die Preise in die Höhe treiben, den Wettbewerb zu ersticken und gegen die kalifornischen Kartell- und Wettbewerbsgesetze zu verstoßen.
Laut Attorney General Rob Bonta habe sein Büro beim kalifornischen Höchstgericht in San Francisco eine Klage eingereicht, in der Amazon vorgeworfen wird, durch Vertragsklauseln seine Händler an sich zu binden. Konkret dürfen Drittanbieter auf Seiten von Amazon-Konkurrenten keine günstigeren Preise anbieten, so der Vorwurf.
In der Klage fordert der Staat Kalifornien, dass das Gericht diese Praktiken verbietet und auch Kontrollmechanismen installiert, die die Einhaltung der auferlegten Vorschriften durch das Unternehmen gewährleisten.
Laut dem WSJ ist das die bisher größte legale Herausforderung dieser Art für Amazon in den USA bisher. Das ergibt sich aus dem Umstand, dass Kalifornien nicht nur der bevölkerungsreichste Bundesstaat ist, sondern auch die größte Wirtschaftsleistung aufweist und auch entsprechend viele Firmen beheimatet.
Update 16.09.: Amazon hat uns hierzu ein Statement zukommen lassen: "Ähnlich wie der Generalstaatsanwalt von Washington, dessen Klage von den Gerichten abgewiesen wurde, sieht der Generalstaatsanwalt von Kalifornien die Sache genau andersherum. Die Verkäufer legen die Preise für die Produkte, die sie in unserem Shop anbieten, selbst fest. Amazon ist stolz auf die Tatsache, dass wir niedrige Preise für die größte Auswahl anbieten, und wie jedes Geschäft behalten wir uns das Recht vor, Angebote, die nicht wettbewerbsfähig sind, nicht hervorzuheben. Die von der Staatsanwaltschaft angestrebte Erleichterung würde Amazon zwingen, den Kunden höhere Preise anzubieten, was merkwürdigerweise gegen die Kernziele des Kartellrechts verstößt. Wir hoffen, dass das kalifornische Gericht zum gleichen Schluss kommt wie das Gericht in Washington D.C. und diese Klage umgehend abweist." (Anmerkung: Automatische Übersetzung per DeepL)
Laut Attorney General Rob Bonta habe sein Büro beim kalifornischen Höchstgericht in San Francisco eine Klage eingereicht, in der Amazon vorgeworfen wird, durch Vertragsklauseln seine Händler an sich zu binden. Konkret dürfen Drittanbieter auf Seiten von Amazon-Konkurrenten keine günstigeren Preise anbieten, so der Vorwurf.
Amazon ist "zentrale Anlaufstelle"
"Seit Jahren zahlen die kalifornischen Verbraucher aufgrund der wettbewerbswidrigen Vertragspraktiken von Amazon mehr für ihre Online-Einkäufe", wird Bonta in einer Mitteilung seines Büros zitiert. "Amazon zwingt die Händler zu Vereinbarungen, die die Preise künstlich hochhalten, wohl wissend, dass sie es sich nicht leisten können, Nein zu sagen. Da andere E-Commerce-Plattformen preislich nicht konkurrieren können, wenden sich die Verbraucher an Amazon als zentrale Anlaufstelle für alle ihre Einkäufe."In der Klage fordert der Staat Kalifornien, dass das Gericht diese Praktiken verbietet und auch Kontrollmechanismen installiert, die die Einhaltung der auferlegten Vorschriften durch das Unternehmen gewährleisten.
Laut dem WSJ ist das die bisher größte legale Herausforderung dieser Art für Amazon in den USA bisher. Das ergibt sich aus dem Umstand, dass Kalifornien nicht nur der bevölkerungsreichste Bundesstaat ist, sondern auch die größte Wirtschaftsleistung aufweist und auch entsprechend viele Firmen beheimatet.
Update 16.09.: Amazon hat uns hierzu ein Statement zukommen lassen: "Ähnlich wie der Generalstaatsanwalt von Washington, dessen Klage von den Gerichten abgewiesen wurde, sieht der Generalstaatsanwalt von Kalifornien die Sache genau andersherum. Die Verkäufer legen die Preise für die Produkte, die sie in unserem Shop anbieten, selbst fest. Amazon ist stolz auf die Tatsache, dass wir niedrige Preise für die größte Auswahl anbieten, und wie jedes Geschäft behalten wir uns das Recht vor, Angebote, die nicht wettbewerbsfähig sind, nicht hervorzuheben. Die von der Staatsanwaltschaft angestrebte Erleichterung würde Amazon zwingen, den Kunden höhere Preise anzubieten, was merkwürdigerweise gegen die Kernziele des Kartellrechts verstößt. Wir hoffen, dass das kalifornische Gericht zum gleichen Schluss kommt wie das Gericht in Washington D.C. und diese Klage umgehend abweist." (Anmerkung: Automatische Übersetzung per DeepL)
Thema:
Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
Amazons Aktienkurs in Euro
Videos zum Thema Amazon
- Carrie: Prime Video zeigt den Trailer zur modernen Serienadaption
- ClonerAlliance UHD Halo: Box für leichte Bildschirm-Aufnahmen im Test
- Neagley: Neuer Trailer zum Reacher-Spin-off veröffentlicht
- Neagley: Prime Video zeigt den Teaser-Trailer zum Reacher-Ableger
- Reacher: Der Trailer zu Staffel 4 führt in eine blutige Verschwörung ein
Beiträge aus dem Forum
Interessante Links
Neue Nachrichten
- Nova ist da: Firefox 157 startet mit neuem Design & Kompakt-Modus
- Windows-11-Out-of-Box-Experience: Weniger Updates beim ersten Start
- 5G Priority: In Italien kann man jetzt für Netz-Priorität extra zahlen
- waipu.tv Comfort für nur 1 Euro sichern: Viel Fernsehen für wenig Geld
- Was aus Apple wird: John Ternus plant radikalen Konzern-Umbau
- FritzOS 8.50 ist fertig: Diese Nutzer bekommen es als Erste, das ist neu
- iOS 26.7.1 ist da: Apple schiebt wichtiges Sicherheits-Update hinterher
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen