Perseverance-Rover sucht jetzt einen Raketen-Startplatz auf dem Mars
Der Mars-Rover Perseverance hat jetzt eine Aufgabe erhalten, die so noch keiner seiner Vorgänger zu erledigen hatte: Statt neuer Daten über den roten Planeten, sucht das System jetzt nach einem geeigneten Standort für einen Raketen-Startplatz.
Die Wissenschaftler und Ingenieure von NASA und ESA haben dafür bereits den Jezero-Krater ins Visier genommen. Perseverance soll diesen jetzt genauer erkunden und prüfen, ob sich die Oberfläche tatsächlich so gut als Standort für zukünftige Raketen-Starts eignet, wie es aufgrund der bisher vorliegenden Beobachtungsdaten aussieht.
Die US-amerikanische und die europäische Raumfahrtorganisation arbeiten gemeinsam an der Mars Sample Return Campaign. Diese besteht aus einer Reihe von Einzelmissionen, zu denen auch schon Perseverance gehört. Allesamt werden sie verschiedene Proben des Mars-Bodens sammeln. Letztlich sollen diese dann in einen Launcher gepackt und zurück zur Erde geflogen werden.
"Ich bin Geologe, Meteorologe, Fotograf, usw. Jetzt kann ich die Liste um den Titel 'Location Scout' erweitern. Ich habe Orte ausfindig gemacht, an denen das Mars Sample Return-Raumschiff seine Arbeit aufnehmen könnte - einschließlich der ersten Startrampe auf einem anderen Planeten", hieß es auf dem Twitter-Account des Rovers.
Die Proben werden anschließend in einer Rakete verstaut, die in den Mars-Orbit starten soll und ihre Fracht dort an den Earth Return Orbiter übergibt. Dabei handelt es sich um eine Sonde, die in einer gesonderten Mission zum Mars geschickt wird. Von dieser aus werden die Proben dann auf den Rückweg zur Erde geschickt.
Siehe auch:
Die US-amerikanische und die europäische Raumfahrtorganisation arbeiten gemeinsam an der Mars Sample Return Campaign. Diese besteht aus einer Reihe von Einzelmissionen, zu denen auch schon Perseverance gehört. Allesamt werden sie verschiedene Proben des Mars-Bodens sammeln. Letztlich sollen diese dann in einen Launcher gepackt und zurück zur Erde geflogen werden.
Mars Sample Return Campaign: So kommen Proben von Mars zur Erde
"Ich bin Geologe, Meteorologe, Fotograf, usw. Jetzt kann ich die Liste um den Titel 'Location Scout' erweitern. Ich habe Orte ausfindig gemacht, an denen das Mars Sample Return-Raumschiff seine Arbeit aufnehmen könnte - einschließlich der ersten Startrampe auf einem anderen Planeten", hieß es auf dem Twitter-Account des Rovers.
Kooperation USA/Europa
Die Kampagne zur Rückführung von Marsproben zur Erde wird Mitte der 2020er Jahre beginnen, wenn eine Sonde mit einem Sample Retrieval Lander und einem Fetch Rover an Bord zum Mars startet. Sobald der Lander auf dem Mars angekommen ist, wird er in der Nähe des Jezero-Kraters landen und den Fetch-Rover freilassen, um Proben aus Gebieten zu holen, in denen Perseverance sie auf der Marsoberfläche abgelegt hat. Es besteht auch die Möglichkeit, dass Perseverance selbst einige Proben an Bord behält und sie an den Lander liefert.Die Proben werden anschließend in einer Rakete verstaut, die in den Mars-Orbit starten soll und ihre Fracht dort an den Earth Return Orbiter übergibt. Dabei handelt es sich um eine Sonde, die in einer gesonderten Mission zum Mars geschickt wird. Von dieser aus werden die Proben dann auf den Rückweg zur Erde geschickt.
Siehe auch:
Thema:
Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
Videos zum Thema
- Video von Blue Ghost: Erstmals wurde eine Mondlandung in HD gefilmt
- NASA-Video zeigt Blick auf den Starship-Start von der ISS
- Reise in ein schwarzes Loch: Die NASA zeigt, wie das aussehen würde
- To the Moon: Im Trailer zur Komödie wird die Mondlandung gefaked
- NASA-Video zeigt beeindruckende Vorschau auf die Projekte von 2024
Beiträge aus dem Forum
Interessante Links
Bresser National Geographic
Neue Nachrichten
- Aktuelle Technik-Blitzangebote von Amazon im Überblick
- F.02: Firma schickt KI-Roboter spektakulär in Rente - Terminator-Style
- Wayve gegen Nvidia: Volkswagen wählt Start-up für autonomes Fahren
- Microsoft Teams: Neue Funktion soll Anwender vor KI-Fakes warnen
- KI auf dem Mac sicherer: Apple will Vollzugriff auf Festplatten bremsen
- Android Auto: Google verbessert Media Player, Update auf Version 17.7
- Disney+ verliert immer mehr Argumente, es zu nutzen
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!