Reaktion auf Pandemie und Krieg:
Bill Gates macht 20 Mrd. Dollar locker
Angesichts der vielfältigen Krisen, mit denen Menschen sich in den letzten Jahren herumschlagen mussten, will Microsoft-Gründer Bill Gates dafür sorgen, dass seine gemeinnützige Stiftung deutlich mehr Potenzial bekommt, helfend einzugreifen.
Wie Gates mitteilte, werde er aus seinem Privatvermögen weitere 20 Milliarden Dollar an die Stiftung überschreiben. Dadurch soll diese in die Lage versetzt werden, ihre jährlichen Ausgaben signifikant zu erhöhen. Zuvor hatte auch schon der Gates-Freund und Star-Investor Warren Buffett weitere 3,1 Milliarden Dollar in das Stiftungsvermögen eingebracht. Dieses steigt mit den neuen Investitionen der beiden Männer auf dann 70 Milliarden Dollar.
Die Gates Foundation plant auf dieser Grundlage, ihr Jahresbudget bis 2026 um 50 Prozent auf etwa 9 Milliarden Dollar zu erhöhen. Die Stiftung will so mit höheren Summen in Bildungsprojekte, den Kampf gegen die Armut und die Bekämpfung verschiedener Krankheiten einsteigen. Das sei insbesondere auch deshalb notwendig, weil die öffentlichen Ausgaben für diese Bereiche vor allem in den Entwicklungsländern zurückgefahren wurden, weil die Staaten das Geld für die Bewältigung der Corona-Pandemie benötigten.
"Trotz großer globaler Rückschläge in den letzten Jahren sehe ich überall auf der Welt unglaublichen Heldenmut und Aufopferung, und ich glaube, dass Fortschritt möglich ist", sagte Gates. "Aber die großen Krisen unserer Zeit verlangen von uns allen, mehr zu tun. Ich hoffe, dass wir durch mehr Spenden einen Teil des Leids lindern können, mit dem die Menschen derzeit konfrontiert sind, und dazu beitragen können, die Vision der Stiftung zu erfüllen, jedem Menschen die Chance auf ein gesundes und produktives Leben zu geben."
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Die Gates Foundation plant auf dieser Grundlage, ihr Jahresbudget bis 2026 um 50 Prozent auf etwa 9 Milliarden Dollar zu erhöhen. Die Stiftung will so mit höheren Summen in Bildungsprojekte, den Kampf gegen die Armut und die Bekämpfung verschiedener Krankheiten einsteigen. Das sei insbesondere auch deshalb notwendig, weil die öffentlichen Ausgaben für diese Bereiche vor allem in den Entwicklungsländern zurückgefahren wurden, weil die Staaten das Geld für die Bewältigung der Corona-Pandemie benötigten.
Hunger nimmt wieder zu
Hinzu kommt nun noch das Problem, dass Russland in Verbindung mit seinem Überfall auf die Ukraine auch die Lebensmittelversorgung ärmerer Länder als Druckmittel einzusetzen versucht. Denn viele Regionen sind auf Getreide-Importe aus der Ukraine angewiesen. Das Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen hat im Zuge dessen bereits vermeldet, dass die Zahl der akut hungernden Menschen um rund 25 Prozent auf 345 Millionen gestiegen ist."Trotz großer globaler Rückschläge in den letzten Jahren sehe ich überall auf der Welt unglaublichen Heldenmut und Aufopferung, und ich glaube, dass Fortschritt möglich ist", sagte Gates. "Aber die großen Krisen unserer Zeit verlangen von uns allen, mehr zu tun. Ich hoffe, dass wir durch mehr Spenden einen Teil des Leids lindern können, mit dem die Menschen derzeit konfrontiert sind, und dazu beitragen können, die Vision der Stiftung zu erfüllen, jedem Menschen die Chance auf ein gesundes und produktives Leben zu geben."
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
Videos mit Bill Gates
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