ARM baut Hardware-Support für Raytracing in neue Immortalis-GPU

Die Raytracing-Technologie, mit der deutlich realistischere Grafiken generiert werden können, war bisher eigentlich den besseren PC-Grafikkarten vorbehalten. Das wird der Chip-Designer ARM mit seinen neuen Mobile-GPUs jetzt aber ändern.
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Das Unternehmen hat ein komplettes Update auf seine Serie von Premium-GPUs angekündigt. An der Spitze steht dabei zukünftig der Immortalis-Grafikkern, der dann im Grunde über den bisher verfügbaren Mali-Einheiten angesiedelt ist. Das Flaggschiff Immortalis-G715 wird dabei die erste GPU, die in Smartphone-SOCs integriert werden kann und hardwarebasierte Raytracing-Unterstützung anbietet. ARM Immortalis Raytracing bringt insbesondere in Spielen bei der Grafikdarstellung einen enormen Qualitätsgewinn. Die Technologie ermöglicht die realistische Verfolgung von Lichtstrahlen in einer Szene - unabhängig davon, ob es sich um direkte Beleuchtung im Sichtfeld oder indirektes Licht aus einer Quelle außerhalb handelt. Schattenwürfe und Spiegelungen lassen sich so wesentlich natürlicher darstellen, was allerdings vergleichsweise hohe Zusatzanforderungen an die Hardware setzt und daher erst einmal auf Grafikkarten in PCs beschränkt war.

Ab 2023 in Smartphones

Ganz neu ist das Thema aber auch für den Smartphone-Bereich nicht. ARM hat mit dem Grafikkern Mali-G710 bereits softwarebasierte Raytracing-Unterstützung angeboten. Die Chipsätze der MediaTek Dimensity 9000-Serie verfügen bereits über dieses Feature. Allerdings ist der hardware-seitige Support letztlich noch ein deutlicher Schritt voran.

Wenn ARM das neue Chipdesign nun verfügbar macht, muss es allerdings erst von den SoC-Entwicklern in die Chips gebracht werden. Daher wird es noch ein wenig dauern, bis die neuen Immortalis-G715-GPUs am Markt ankommen werden. Erste Premium-Geräte aus dem Android-Lager dürften Anfang des kommenden Jahres im Handel verfügbar sein - mit welchen Qualcomm- und MediaTek-SoCs die GPU dann kommen wird, ist derzeit noch unbekannt. Siehe auch:

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