Kein Copy & Paste: Apple-Veteran verrät Geheimnisse des ersten iPhone
Das erste iPhone hat die Ära der Smartphones endgültig eingeläutet, dabei war das Gerät nach heutigen Maßstäben sehr beschränkt. Jetzt verrät einer der Ingenieure, welche großen technischen Hürden Apple für einfachste Funktionen wie Copy & Paste überwinden musste.
Wie 9to5mac berichtet, war Kocienda 2001 zu Apple gekommen und damit seit der ersten Stunde mit der Entwicklung des iPhones vertraut. Eine der spannendsten Geschichten des Ingenieurs dreht sich dabei um ein heute ganz selbstverständliches Feature: Copy & Paste. Demnach war sein Team vollauf damit beschäftigt, die virtuelle Tastatur und ihr Autokorrektursystem zu programmieren. Um Kopieren und Einfügen realisieren zu können, mussten aber tiefgreifende Anpassungen vorgenommen werden - eine Aufgabe, die vor dem Launch des ersten iPhone nicht mehr gelingen sollte.
Die erste wichtige Innovation: Kocienda kam auf die Idee der "Text-Lupe", die es auf dem kleinen Touchscreen erst möglich macht, gezielt Textstellen auszuwählen. Doch nicht nur die Vergrößerung macht die Auswahl hier leichter. Wie der Ingenieur beschreibt, war der Cursor nach Anheben des Fingers in ersten Versuchen immer unkontrolliert verrutscht. Die Lösung: Kocienda musste nur für die Textbearbeitung auch noch ein "Touch-Verlaufsprotokoll" entwickeln. Damit konnte die Fingerposition Millisekunden vor der letzten Berührung ermittelt und der Cursor richtig platziert werden.
Aus dem Nähkästchen: Ein Apple Veteran packt zum ersten iPhone aus
Auch wenn es natürlich schon zuvor Smartphones gab, das erste iPhone hat Geschichte geschrieben, so viel ist klar. Der Erfolg von Apples Smartphone wird gerade zum Anfang von vielen Stories begleitet, die von großen technischen Hürden und interessanten Lösungen erzählen. Jetzt lüftet Ken Kocienda, ehemaliger Apple-Software-Ingenieur und -Designer, einige Geheimnisse rund um das erste Smartphone Apples.iPhone 3GS Werbung: Kopieren und Einfügen
Wie 9to5mac berichtet, war Kocienda 2001 zu Apple gekommen und damit seit der ersten Stunde mit der Entwicklung des iPhones vertraut. Eine der spannendsten Geschichten des Ingenieurs dreht sich dabei um ein heute ganz selbstverständliches Feature: Copy & Paste. Demnach war sein Team vollauf damit beschäftigt, die virtuelle Tastatur und ihr Autokorrektursystem zu programmieren. Um Kopieren und Einfügen realisieren zu können, mussten aber tiefgreifende Anpassungen vorgenommen werden - eine Aufgabe, die vor dem Launch des ersten iPhone nicht mehr gelingen sollte.
Die erste wichtige Innovation: Kocienda kam auf die Idee der "Text-Lupe", die es auf dem kleinen Touchscreen erst möglich macht, gezielt Textstellen auszuwählen. Doch nicht nur die Vergrößerung macht die Auswahl hier leichter. Wie der Ingenieur beschreibt, war der Cursor nach Anheben des Fingers in ersten Versuchen immer unkontrolliert verrutscht. Die Lösung: Kocienda musste nur für die Textbearbeitung auch noch ein "Touch-Verlaufsprotokoll" entwickeln. Damit konnte die Fingerposition Millisekunden vor der letzten Berührung ermittelt und der Cursor richtig platziert werden.
Zwei Jahre später mit iPhone OS 3.0
Und so sollte es letztendlich noch ganze zwei Jahre nach dem Launch des iPhones dauern, bis Apple eine Copy & Paste-Funktion vorstellen konnte. Die wurde mit dem iPhone OS 3.0 im Jahr 2009 eingeführt und war dem Unternehmen damals sogar einen eigenen Werbespot wert. Kocienda teilt diese und viele weitere Geschichten in seinem aktuellen Buch.Videos zum iPhone
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