Zen 5, Threadripper & Co.:
Neue Roadmap zeigt AMDs CPU-Zukunft
Anlässlich des Financial Analyst Day gewährt der Chiphersteller AMD einen Ausblick auf seine aktualisierte CPU-Roadmap. Neben den diesjährigen Ryzen-Prozessoren mit Zen-4-Architektur werden dabei auch die wichtigen Themen Threadripper und Zen 5 aufgegriffen.
Während das vierte Quartal 2022 bis hinein in das ersten Halbjahr 2023 von den bereits in Aussicht gestellten Zen 4-Prozessoren ("Raphael") und zusätzlichen Upgrades in Hinsicht auf deren gestapeltem 3D V-Cache bestimmt werden, soll auch die Threadripper-Baureihe von der neuen Architektur profitieren. AMD stellt einen Ryzen Threadripper (Pro) 7000 in Aussicht, lässt jedoch offen, ob man sich in diesem und nächsten Jahr dahingehend auf High-End-Desktops oder doch eher professionelle Workstations konzentrieren wird.
Laut AMD soll der Sprung von Zen 4 auf Zen 5 deutlich größer ausfallen als der in Kürze anstehende Wechsel von Zen 3 auf Zen 4, für den "nur" eine Single-Core-Mehrleistung von circa 15 Prozent in Aussicht gestellt wird. Wie üblich fallen hier jedoch bisher nur klassische Floskeln hinsichtlich Leistung, Effizienz und Performance pro Watt - Details nennt der Chiphersteller noch keine. Offen bleibt auch, wann die neuen Prozessoren mit Zen 5-Architektur (mgl. Ryzen 8000 / 9000) ausgeliefert werden. Derzeit peilt AMD einen Release im Jahr 2024 an.
Siehe auch:
Großer Sprung von AMD Zen 4 auf Zen 5 geplant
Im Herbst und Winter 2023 könnten zudem weitere Details rund um die nächste CPU-Generation erwartet werden - Zen 5. Vergleichbar mit der Zen-4-Roadmap sollen auch die unter Codenamen "Granite Ridge" bekannten Prozessoren einen ähnlichen Produktionsablauf verfolgen, der neben den klassischen CPUs diverse 3D V-Cache-Modelle und die für das Cloud Computing abgespaltenen Zen 5c-Chips vorsieht. Die Fertigung bei TSMC wird dahingehend von aktuell 7/6 nm (Zen 3) auf 5/4 nm (Zen 4) und später 4/3 nm umgestellt.Laut AMD soll der Sprung von Zen 4 auf Zen 5 deutlich größer ausfallen als der in Kürze anstehende Wechsel von Zen 3 auf Zen 4, für den "nur" eine Single-Core-Mehrleistung von circa 15 Prozent in Aussicht gestellt wird. Wie üblich fallen hier jedoch bisher nur klassische Floskeln hinsichtlich Leistung, Effizienz und Performance pro Watt - Details nennt der Chiphersteller noch keine. Offen bleibt auch, wann die neuen Prozessoren mit Zen 5-Architektur (mgl. Ryzen 8000 / 9000) ausgeliefert werden. Derzeit peilt AMD einen Release im Jahr 2024 an.
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Stefan TrunzikLeitender Redakteur bei WinFuture.de
IT-Journalist seit 2003, der Hardware, Spiele und Gadgets selbst im Alltag testet. Sein Fokus liegt auf Kaufberatung und Verbraucherthemen.
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