Überraschung: Apple ist beim Börsenwert nicht mehr die Nummer 1
Es klingt fast wie ein Rückfall in eine Zeit, die man schon fast überwunden glaubte: Plötzlich steht nicht mehr der High Tech-Konzern Apple an der Spitze der weltweit wertvollsten Unternehmen, sondern erneut ein Erdöl-Gigant.
Als gestern die New Yorker Börse ihren Handelstag beendete, wurde Saudi Aramco auf einen Börsenwert von 2,42 Billionen Dollar taxiert. Apple hingegen hatte in der letzten Zeit etwas von seinem Aktienwert eingebüßt und kam nun nur noch auf 2,37 Billionen Dollar. Somit erfolgte an der Spitze erstmals seit dem Jahr 2020 wieder eine Wachablösung.
Dass der Apple-Kurs aktuell unter Druck steht, hat vor allem mit den Nachrichten aus China zu tun. Die dortigen Corona-Lockdowns sorgen für Probleme in den Lieferketten und bei der Produktion von High Tech-Produkten. Entsprechend unsicher ist die Entwicklung des Apple-Geschäfts für die kommenden Monate, was die Aktie zuletzt weniger attraktiv machte.
Saudi Aramco, der vorrangig im staatlichen Besitz Saudi Arabiens befindliche Ölkonzern, steht hingegen gut da. Die Erholung nach der ärgsten Zeit der Corona-Krise ließ den Gewinn bereits im letzten Geschäftsjahr ordentlich klettern. Und die zunehmenden Sanktionen gegen Russland lassen auf dem Weltmarkt das Interesse am Öl der Saudis ordentlich steigen, so dass hier weiterhin gute Einnahmen zu erwarten sind.
Neben diesen kurz- und mittelfristig wirkenden Effekten entwickelt sich Saudi Aramco allerdings auch auf längere Sicht zu einem interessanten Investment. Denn den Saudis ist längst klar, dass sie aufgrund zunehmender Klimaschutz-Maßnahmen bald immer weniger Öl verkaufen werden. Daher arbeiten sie bereits seit einiger Zeit daran, eine auf regenerativen Quellen beruhende Wasserstoff-Produktion in der arabischen Wüste zu etablieren. Damit könnte das Unternehmen zukünftig in ähnlichem Maße Energie in die westlichen Industriestaaten verkaufen, wie man es heute bereits mit dem Erdöl tut.
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Dass der Apple-Kurs aktuell unter Druck steht, hat vor allem mit den Nachrichten aus China zu tun. Die dortigen Corona-Lockdowns sorgen für Probleme in den Lieferketten und bei der Produktion von High Tech-Produkten. Entsprechend unsicher ist die Entwicklung des Apple-Geschäfts für die kommenden Monate, was die Aktie zuletzt weniger attraktiv machte.
Saudi Aramco, der vorrangig im staatlichen Besitz Saudi Arabiens befindliche Ölkonzern, steht hingegen gut da. Die Erholung nach der ärgsten Zeit der Corona-Krise ließ den Gewinn bereits im letzten Geschäftsjahr ordentlich klettern. Und die zunehmenden Sanktionen gegen Russland lassen auf dem Weltmarkt das Interesse am Öl der Saudis ordentlich steigen, so dass hier weiterhin gute Einnahmen zu erwarten sind.
Neben diesen kurz- und mittelfristig wirkenden Effekten entwickelt sich Saudi Aramco allerdings auch auf längere Sicht zu einem interessanten Investment. Denn den Saudis ist längst klar, dass sie aufgrund zunehmender Klimaschutz-Maßnahmen bald immer weniger Öl verkaufen werden. Daher arbeiten sie bereits seit einiger Zeit daran, eine auf regenerativen Quellen beruhende Wasserstoff-Produktion in der arabischen Wüste zu etablieren. Damit könnte das Unternehmen zukünftig in ähnlichem Maße Energie in die westlichen Industriestaaten verkaufen, wie man es heute bereits mit dem Erdöl tut.
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