China-Lockdowns treffen Apple hart:
Milliarden weniger Umsatz erwartet
Die anhaltend schlechte Verfügbarkeit diverser Bauteile und Materialien sorgt sogar bei Apple für reichlich Probleme. Der US-Computerkonzern warnte anlässlich der Bekanntgabe seiner jüngsten Zahlen, dass die Lieferengpässe für Umsatzausfälle in Milliardenhöhe sorgen könnten.
Apple übertraf zwar wieder die Erwartungen der Analysten in Sachen Umsatz und Gewinn, musste aber gleichzeitig auch davor warnen, dass es im nächsten Quartal wohl nicht mehr ganz so gut laufen dürfte. Auch bei Apple hat man nämlich mit den Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie und der durch den Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine noch verschärften Inflation zu kämpfen.
Die Covid-bedingten Einschränkungen betreffen Apple vor allem deshalb, weil das Unternehmen anders als manche andere Hersteller in einem gigantischen Maßstab fast ausschließlich auf die Fertigung in China setzt. Für das bis Juni laufende nächste Quartal geht man deshalb davon aus, dass der Umsatz um knapp zehn Prozent niedriger ausfallen könnte.
Konkret sprach Apple davon, dass die Engpässe und Lockdowns für rund vier bis acht Milliarden Dollar weniger Umsatz sorgen könnten. Die Börse reagierte auf diese Nachricht allergisch, so dass der Aktienkurs trotz der guten Zahlen für das letzte Quartal kurzfristig deutlich nachgab. Mittlerweile hat sich der Wert aber wieder etwas normalisiert, so dass die Apple-Aktie derzeit im Grunde wieder leicht über dem Niveau des Vortags liegt.
Gegenwind erwartet
Aus diesem Grund warnte Apple, dass man durchaus mit "Gegenwind" zu kämpfen habe. Probleme machen vor allem die derzeit in China an wichtigen Standorten der Elektronikindustrie geltenden Lockdown-Maßnahmen der jeweiligen Behörden. Diese sorgen dafür, dass bei vielen Partnern und Zulieferern von Apple und anderen Unternehmen die Arbeit ruht oder nur in einem deutlich kleineren Maßstab als üblich weiterläuft.Die Covid-bedingten Einschränkungen betreffen Apple vor allem deshalb, weil das Unternehmen anders als manche andere Hersteller in einem gigantischen Maßstab fast ausschließlich auf die Fertigung in China setzt. Für das bis Juni laufende nächste Quartal geht man deshalb davon aus, dass der Umsatz um knapp zehn Prozent niedriger ausfallen könnte.
Konkret sprach Apple davon, dass die Engpässe und Lockdowns für rund vier bis acht Milliarden Dollar weniger Umsatz sorgen könnten. Die Börse reagierte auf diese Nachricht allergisch, so dass der Aktienkurs trotz der guten Zahlen für das letzte Quartal kurzfristig deutlich nachgab. Mittlerweile hat sich der Wert aber wieder etwas normalisiert, so dass die Apple-Aktie derzeit im Grunde wieder leicht über dem Niveau des Vortags liegt.
Thema:
Roland QuandtRedakteur für Smartphones & Leaks
Seine Vorabberichte zu neuen Smartphones greifen Tech-Medien in aller Welt auf. Schwerpunkte: Samsung Galaxy, Google Pixel, Prozessoren und Windows.
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