Studie: DSGVO könnte für ein Drittel weniger Apps für Android sorgen
Die neuen Datenschutzrichtlinien der Europäischen Union, auf deren Grundlage hierzulande die Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) eingeführt wurden, haben laut einer Studie dafür gesorgt, dass die Zahl der neuen Apps im Google Play Store erheblich gesunken ist.
Wie The Register unter Berufung auf eine Studie von Forschern aus Deutschland, der Schweiz, Großbritannien und den USA berichtet, soll die DSGVO für einen starken Rückgang der Zahl der neu im Google Play Store für Android verfügbaren Apps gesorgt haben. Konkrete Gründe für den Rückgang nennen die Autoren nicht, sie sehen aber einen zeitlichen Zusammenhang.
Das "Problem" sei vor allem, dass die App-Entwickler durch die DSGVO und ihre internationalen Varianten mit höheren Kosten leben müssen, die durch die Maßnahmen zur Einhaltung der Datenschutzvorgaben entstehen können. Gleichzeitig stieg die durchschnittliche Zahl der Nutzer pro App aber deutlich, so dass die Entwickler sich theoretisch über höhere Einnahmen freuen können.
Einige von The Register zitierte Kritiker der Studie verweisen darauf, dass sie ihrer Meinung nach einige grundlegende Fehler enthält. So gab es die Datenschutzregelungen in vielen Ländern schon vor der Einführung der europaweiten Vorgaben, wodurch die Frage aufkommt, ob sich wirklich ein kausaler Zusammenhang zwischen der DSGVO bzw. ihren Varianten und dem Rückgang der Zahl an neuen Apps herstellen lässt.
Hinzu kommt, dass Google seinen Store regelmäßig selbst "bereinigt", also gegen bestimmte Apps vorgeht oder die Regelungen für die Veröffentlichung neuer Apps verändert. Der bekannte App-Entwickler Steve Throughton-Smith kommentierte außerden, dass Apps, die sich nicht an die Vorgaben zum Schutz der Privatsphäre der EU halten könnten, ohnehin besser nichts im Play Store verloren haben.
Nutzer verwenden lieber bessere Apps
Seit der Einführung der DSGVO soll die Zahl der neu im App Store von Google verfügbaren Apps um rund ein Drittel gesunken sein, allerdings gibt es auch einen für die Software-Entwickler positiven Effekt. So sollen die Nutzer inzwischen stärker auf Apps von höherer Qualität setzen, während sich die Datensammelwut der Apps reduziert haben soll.Das "Problem" sei vor allem, dass die App-Entwickler durch die DSGVO und ihre internationalen Varianten mit höheren Kosten leben müssen, die durch die Maßnahmen zur Einhaltung der Datenschutzvorgaben entstehen können. Gleichzeitig stieg die durchschnittliche Zahl der Nutzer pro App aber deutlich, so dass die Entwickler sich theoretisch über höhere Einnahmen freuen können.
Einige von The Register zitierte Kritiker der Studie verweisen darauf, dass sie ihrer Meinung nach einige grundlegende Fehler enthält. So gab es die Datenschutzregelungen in vielen Ländern schon vor der Einführung der europaweiten Vorgaben, wodurch die Frage aufkommt, ob sich wirklich ein kausaler Zusammenhang zwischen der DSGVO bzw. ihren Varianten und dem Rückgang der Zahl an neuen Apps herstellen lässt.
Hinzu kommt, dass Google seinen Store regelmäßig selbst "bereinigt", also gegen bestimmte Apps vorgeht oder die Regelungen für die Veröffentlichung neuer Apps verändert. Der bekannte App-Entwickler Steve Throughton-Smith kommentierte außerden, dass Apps, die sich nicht an die Vorgaben zum Schutz der Privatsphäre der EU halten könnten, ohnehin besser nichts im Play Store verloren haben.
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