iPod Nano ganz ohne Tasten:
Apple-Designer zeigt frühe Mockups
Der frühere Apple-Designer Tony Fadell hat heute sein Buch "Build" veröffentlicht, in dem es um seine Karriere als Industriedesigner geht. Im Vorfeld veröffentlichte Fadell am Wochenende einen exklusiven Einblick in die Entwicklung des iPod Nano - inklusive Design-Prototypen.
Wie Tony Fadell auf Twitter zeigte, gab es bei Apple zu seiner Zeit eine Reihe von verschiedenen Design-Entwürfen für den iPod Nano, bei denen man verschiedenen Fragen nachging. So gab es wohl Prototypen, bei denen unterschiedlich große Displays, unterschiedlich große Tasten, ein reiner Touchscreen oder unterschiedlich große Click-Wheels eine Rolle spielten.
Fadell veröffentlichte ein Foto, auf dem die verschiedenen Designs zu sehen sind, aus denen sich später der iPod Nano entwickelt hat. Dazu gehören Varianten, die einen vergleichsweise kleinen Bildschirm im 4:3-Format bekommen sollten, aber auch eine Variante, die ganz ohne Clickwheel und Tasten daherkam und nur einen breiten Touchscreen bot.
Warum man sich gegen die anderen Versionen entschied, wissen wir natürlich nicht. Es dürfte aber Bedenken wegen einer möglichen Kannibalisierung anderer Produktgruppen von Apple, wegen Kostengründen oder wegen der Bedienbarkeit gegeben haben, die dafür sorgten, dass sich diese Ansätze nicht durchsetzten.
Tony Fadell verließ Apple bereits Ende 2008 und gründete später die Firma Nest Labs mit, die später von Google übernommen wurde. Seine Ideen flossen neben dem iPod Nano auch bei diversen anderen Apple-Produkten ein, darunter auch das iPhone. Noch heute nutzt Apple seine Design-Sprache, denn mit dem iPhone SE3 lebt die Optik früherer Apple-Smartphones noch immer weiter.
Es gab Prototypen mit unterschiedlichen Display-Größen
Außerdem zeigt Fadells Foto einen Design-Prototypen mit einem Display im 16:9-Format mit einem kleinen Clickwheel. Letztlich entschied sich Apple offensichtlich, die erstgenannten Varianten mit dem kleinen Bildschirm zum finalen iPod Nano der ersten Generation zu entwickeln.Warum man sich gegen die anderen Versionen entschied, wissen wir natürlich nicht. Es dürfte aber Bedenken wegen einer möglichen Kannibalisierung anderer Produktgruppen von Apple, wegen Kostengründen oder wegen der Bedienbarkeit gegeben haben, die dafür sorgten, dass sich diese Ansätze nicht durchsetzten.
Tony Fadell verließ Apple bereits Ende 2008 und gründete später die Firma Nest Labs mit, die später von Google übernommen wurde. Seine Ideen flossen neben dem iPod Nano auch bei diversen anderen Apple-Produkten ein, darunter auch das iPhone. Noch heute nutzt Apple seine Design-Sprache, denn mit dem iPhone SE3 lebt die Optik früherer Apple-Smartphones noch immer weiter.
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