NASA-Passagier in russischer Sojus:
Mission hat jetzt ein Happy End
Die Raumfahrt-Mission des US-Astronauten Mark Vande Hei hat ein Happy End. Nach einer - für US-Verhältnisse - Rekordzeit von 355 Tagen, kehrte er gestern an Bord einer russischen Sojus-Kapsel gemeinsam mit zwei russischen Kollegen zur Erde zurück.
Nach dem Angriff Russlands auf die Ukraine und den ersten Reaktionen seitens der USA war erst einmal unklar, wie die Zusammenarbeit beim Gemeinschaftsprojekt Internationale Raumstation (ISS) weitergehen wird. Neben grundsätzlichen Fragen der zukünftigen Kooperation unter den Bedingungen des massiven Embargos gegen Russland, stand dabei natürlich auch das Schicksal der aktuellen Besatzung im Blickpunkt.
Das betraf vor allem den US-Astronauten Mark Vande Hei, von dem manche schon glaubten, er könnte dauerhaft auf der ISS stranden. Denn für den Rückflug zur Erde ist jeweils das Raumschiff vorgesehen, mit dem jedes Besatzungsmitglied auch zur ISS hingeflogen ist. Immerhin ist nicht nur der Platz in den Rückflug-Kapseln begrenzt, auch die Sitze sind jeweils an die Person angepasst.
Alle Spekulationen sind nun aber hinfällig. Denn gestern landete die Sojus-Kapsel planmäßig in Kasachstan - womit Vande Hei als US-Bürger nicht einmal russischen Boden betreten musste. Er beendete damit seinen Aufenthalt im Weltraum nach 355 Tagen, so lange war vor ihm noch kein US-Astronaut im All. Solche Langzeit-Missionen sind mit stetigen medizinischen Untersuchungen verbunden, die als kritischer Bestandteil der Vorbereitung auf längere Mond- und gar Mars-Flüge angesehen werden.
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Das betraf vor allem den US-Astronauten Mark Vande Hei, von dem manche schon glaubten, er könnte dauerhaft auf der ISS stranden. Denn für den Rückflug zur Erde ist jeweils das Raumschiff vorgesehen, mit dem jedes Besatzungsmitglied auch zur ISS hingeflogen ist. Immerhin ist nicht nur der Platz in den Rückflug-Kapseln begrenzt, auch die Sitze sind jeweils an die Person angepasst.
Vorbereitung für den Mars
Vande Hei war gemeinsam mit seinen russischen Kollegen Anton Shkaplerov und Pyotr Dubrov an Bord einer Sojus zur ISS geflogen. Hätte die russische Raumfahrt-Agentur Roskosmos sich nun geweigert, ihn wieder mit zurückzunehmen, hätte der Astronaut wohl tatsächlich ein Problem gehabt. Denn auch ein Rückflug in der parallel angedockten Crew Dragon des US-Unternehmens SpaceX wäre nicht möglich gewesen, da hier ebenso alle Plätze besetzt sind.Alle Spekulationen sind nun aber hinfällig. Denn gestern landete die Sojus-Kapsel planmäßig in Kasachstan - womit Vande Hei als US-Bürger nicht einmal russischen Boden betreten musste. Er beendete damit seinen Aufenthalt im Weltraum nach 355 Tagen, so lange war vor ihm noch kein US-Astronaut im All. Solche Langzeit-Missionen sind mit stetigen medizinischen Untersuchungen verbunden, die als kritischer Bestandteil der Vorbereitung auf längere Mond- und gar Mars-Flüge angesehen werden.
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