PS3, PSP und PS Vita: Sony tötet die Stores jetzt durch die Hintertür
Sony ist im ersten Anlauf zur Schließung der Online-Stores für ältere Spielekonsolen am Widerstand der Nutzer gescheitert. Jetzt versucht man das Ende der Plattformen über einen Umweg durch die Hintertür hinzubekommen.
Ursprünglich hatte Sony die Abschaltung der Shops, in denen Nutzer noch Spiele für PlayStation 3, PlayStation Vita und PlayStation Portable kaufen können, für den Sommer dieses Jahres angekündigt. Als dagegen aber viele User protestierten, ruderte das Unternehmen zurück und erklärte entschuldigend, dass man die Lage offenbar falsch eingeschätzt habe und die Stores doch noch weiter betreiben wolle.
Allerdings ist spürbar, dass der Anbieter gar keine Motivation mehr hat, noch Ressourcen in die weitere Bereitstellung zu stecken. Also versucht man das Aus nun auf anderem Weg herbeizuführen. Wie Sony laut einem Bericht des US-Spielemagazins Kotaku mitteilte, sollen am 27. Oktober einige Zahlungsoptionen in den Online-Stores für Playstation 3 und Playstation Vita wegfallen.
Alternativ kann man auch das Wallet-System Sonys verwenden, indem man das Guthaben des eigenen Accounts an neueren Spielekonsolen auflädt und anschließend nutzt, um beispielsweise auf der Playstation 3 Games zu kaufen. Wirklich bequem ist dies allerdings auch nicht gerade, zumal es auch nur für User funktioniert, die parallel eben auch eine der neueren Spielekonsolen besitzen, was längst nicht immer der Fall ist.
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Allerdings ist spürbar, dass der Anbieter gar keine Motivation mehr hat, noch Ressourcen in die weitere Bereitstellung zu stecken. Also versucht man das Aus nun auf anderem Weg herbeizuführen. Wie Sony laut einem Bericht des US-Spielemagazins Kotaku mitteilte, sollen am 27. Oktober einige Zahlungsoptionen in den Online-Stores für Playstation 3 und Playstation Vita wegfallen.
Es wird umständlich
Das klingt erst einmal wenig spektakulär, doch beim zweiten Blick zeigt sich das Ausmaß der Entscheidung: Gestrichen werden nämlich Zahlungsmöglichkeiten per Kreditkarte und PayPal. Damit bleibt Nutzern im Grunde nichts anderes mehr übrig, als auf Gutscheinkarten überzugehen. Bei Bedarf einfach mal spontan ein Game kaufen und loslegen wird nicht mehr möglich sein. In den meisten Fällen müssten Anwender dann wohl erst einmal in den nächsten Laden gehen, der entsprechende Guthaben-Karten verkauft.Alternativ kann man auch das Wallet-System Sonys verwenden, indem man das Guthaben des eigenen Accounts an neueren Spielekonsolen auflädt und anschließend nutzt, um beispielsweise auf der Playstation 3 Games zu kaufen. Wirklich bequem ist dies allerdings auch nicht gerade, zumal es auch nur für User funktioniert, die parallel eben auch eine der neueren Spielekonsolen besitzen, was längst nicht immer der Fall ist.
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