Samsung entwickelt neuromorphen Chip - will das Gehirn kopieren
In zahlreichen Projekten versuchen sich Entwickler elektronischer Komponenten und neuer Algorithmen an die Leistung des Gehirns anzunähern. Bei Samsung hat man hier nun einen neuen Ansatz gefunden - und will die Hirn-Architektur regelrecht kopieren.
In Zusammenarbeit mit Forschern der Harvard University wurden neue Grundlagen für neuromorphe Chips entwickelt. Das Ziel besteht hier darin, die Struktur der Neuronen-Schaltungen im Nervengewebe zu scannen und anschließend in einem dreidimensionalen Netzwerk aus Speicherzellen abzubilden. Die Wissenschaftler nennen dies veranschaulichend "Copy and Paste" eines Gehirns.
An solchen Chips, in denen sich neuronale Verbindungen abbildbar machen, arbeitet man im Grunde schon seit sehr vielen Jahren. Fortschritte waren allerdings eher bescheidener Natur, denn bis heute hat man nur in Ansätzen verstanden, wie die Neuronen im Gehirn sich organisieren, um zu den Denkleistungen eines intelligenten Wesens fähig zu sein.
Die Samsung-Forscher ignorierten diese Frage aber im Prinzip erst einmal. Aus ihrer Sicht muss man überhaupt nicht vorab begreifen, wie das Gehirn funktioniert. Folgt man ihrem Ansatz, könnte dieses Wissen überhaupt erst dadurch erschlossen werden, dass man vorab die Nachbildung in einem technischen Verfahren hinbekommt. Und dafür wäre es eben einfach nur notwendig, ein bereits existierendes Gehirn auf die künstliche Hardware zu kopieren.
Die praktische Umsetzung dessen ist allerdings der Haken an der Sache. Ein menschliches Gehirn besteht aus rund 100 Milliarden Neuronen, die über tausende synaptische Verbindungen miteinander vernetzt sind. Es wäre also quasi notwendig, einen neuromorphischen Chip zu bauen, der mit rund 100 Billionen Speicherzellen ausgestattet ist. Bis dies möglich ist und vielleicht tatsächlich eine menschenähnliche künstliche Intelligenz geschaffen werden kann, wird es also vor allem auch noch große Fortschritte in der Chip-Technologie erfordern.
Siehe auch: Hamster-Computing: Intel baut Neuronen-Chips auf Kleinsäuger-Niveau
An solchen Chips, in denen sich neuronale Verbindungen abbildbar machen, arbeitet man im Grunde schon seit sehr vielen Jahren. Fortschritte waren allerdings eher bescheidener Natur, denn bis heute hat man nur in Ansätzen verstanden, wie die Neuronen im Gehirn sich organisieren, um zu den Denkleistungen eines intelligenten Wesens fähig zu sein.
Die Samsung-Forscher ignorierten diese Frage aber im Prinzip erst einmal. Aus ihrer Sicht muss man überhaupt nicht vorab begreifen, wie das Gehirn funktioniert. Folgt man ihrem Ansatz, könnte dieses Wissen überhaupt erst dadurch erschlossen werden, dass man vorab die Nachbildung in einem technischen Verfahren hinbekommt. Und dafür wäre es eben einfach nur notwendig, ein bereits existierendes Gehirn auf die künstliche Hardware zu kopieren.
Die praktische Umsetzung dessen ist allerdings der Haken an der Sache. Ein menschliches Gehirn besteht aus rund 100 Milliarden Neuronen, die über tausende synaptische Verbindungen miteinander vernetzt sind. Es wäre also quasi notwendig, einen neuromorphischen Chip zu bauen, der mit rund 100 Billionen Speicherzellen ausgestattet ist. Bis dies möglich ist und vielleicht tatsächlich eine menschenähnliche künstliche Intelligenz geschaffen werden kann, wird es also vor allem auch noch große Fortschritte in der Chip-Technologie erfordern.
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