Verbraucherzentrale warnt vor Betrug bei Airbnb, FeWo Direkt und Co.

Mit gefälschten Angeboten versuchen derzeit vermehrt Betrüger Geld von Urlaubswilligen abzuziehen. Dabei machen es die Gauner einem nicht unbedingt leicht, eine Fake-Reiseunterkunft zu erkennen. Die Verbraucherzentrale warnt nun vor den Abzockern. In den letzten Wochen wurden dabei vermehrt Betrugsfälle an die Verbraucherzentrale Niedersachen herangetragen. Nun wird vor gefälschten Urlaubsangeboten im Internet gewarnt, denn wer jetzt noch spontan eine Ferienunterkunft sucht, sollte genau hinschauen: "Auf den bekannten Online-Portalen wie Airbnb, eBay Kleinanzeigen oder FeWo-Direkt sind zurzeit immer wieder Anzeigen fingierter Ferienhäuser und -wohnungen zu finden", erklärt Kathrin Körber, Rechtsexpertin der Verbraucherzentrale Niedersachsen. Urlauber stehen dann vor leeren Grundstücken oder Unterkünften, die bereits anderweitig vermietet sind, warnt die Verbraucherschützerin. "Die Betrüger locken mit ungewöhnlich niedrigen Preisen und schönen Bildern vom vermeintlichen Mietobjekt", so Körber. Infografik: Das passiert in einer Minute im InternetDas passiert in einer Minute im Internet

Große Nachfrage lockt auch Betrüger an

Mit den gefälschten Anzeigen nutzen Betrüger die aktuell große Nachfrage nach günstigen Reisen aus - und verdienen damit viel Geld. Häufig sind die gefälschten Beschreibungen und Fotos von anderen Anbietern kopiert, die Kosten vermeintlich günstig und das Objekt vor allem noch zu auffällig vielen Terminen buchbar.

Laut der Verbraucherzentrale Niedersachsen lassen sich die Betrugsversuche erkennen, wenn man genauer hinschaut, beziehungsweise bei einigen Angeboten vorsichtig wird.

Es gibt mehrere Punkte, bei denen man bei der Buchung stutzig werden sollte:

  • Der Anbieter bittet, für Buchung und Kontakt nicht die Online-Plattform zu nutzen, auf der man ihn gefunden hat
  • Der Buchungspreis wird komplett im Voraus fällig und soll z. B. über MoneyGram und WesternUnion bezahlt werden (vor allem nicht über das Angebots-Portal gestartet werden)
  • Der Anbieter hat keine sichbaren Kontaktdaten hinterlegt oder ist nur per E-Mail oder WhatsApp erreichbar
  • Bei dem Angebot fehlen genaue Beschreibungen der Unterkunft und der Umgebung
  • Die Preise sind im Vergleich zu ähnlichen Angeboten sehr niedrig

Andere vor Reinfall warnen

Wer auf einen solchen Betrug hereingefallen ist, sollte umgehend Anzeige bei der Polizei erstatten und den jeweiligen Plattformbetreiber informieren. Zahlungen können nur in manchen Fällen noch zurückgeholt werden, daher sollte man den Betrug auf jeden Fall auch bei seiner Bank oder dem Zahlungsabwickler anzeigen. Betroffene bekommen auch Hilfe bei der Verbraucherzentrale. Das geht auch telefonisch oder per Videochat.

Siehe auch: Betrug, Fälschung, Alarm Betrug, Fälschung, Alarm Pixabay
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