Betrug mit Uralt-GPUs: Fake-GTX-Karten im Kaufland-Marktplatz
Es ist dreister Betrug, der darauf setzt, dass Konsumenten beim Einkauf im Netz unvorsichtig handeln. Auf dem Online-Marktplatz von Kaufland wurden Geforce GTX 1050 Ti Grafikkarten angeboten, dahinter verbergen sich 11 Jahre alte GPUs, die einfach umgelabelt wurden.
Schon hier sollten sehr laute Zweifel wach werden, eine Suche bei einem Preisvergleich zeigt schnell, dass dieser Preis weit von realistischen Angeboten entfernt ist. Und so lässt sich auch das mittlerweile entfernte Angebot des Marktplatzhändlers Kulienan, Sitz in China, ziemlich schnell als dreister Betrugsversuch enttarnen. Sowohl die Angaben zu Taktraten als auch die Anschlüsse stimmen nicht mit dem überein, was die angepriesenen Modelle bieten sollten.
Auch die GTX 1050 Ti hat schon ein paar Jahre auf dem Buckel - Release war 2016 - trotzdem sind die angegebenen Taktraten von 783 MHz als auch der DDR-Takt von 3.400 MHz weit von den Referenzwerten für diese Karte entfernt. Gab es trotzdem noch irgendwelche Zweifel, sollte spätestens der Blick auf den VGA-Anschluss für Röhrenmonitore eigentlich auch den letzten Gutgläubigen bekehren.
Taktrate als auch Anschlüsse geben dann auch einen Hinweis darauf, was der Händler hier mit betrügerischen Mitteln versucht zu verkaufen. Golem vermutet hinter dem Angebot eine Geforce GTS 450 von 2010, deren Fermi-Chip zu den Werten passt. Mittlerweile hat Kaufland den entsprechenden Shop aus seinem Angebot entfernt.
Absolut dreiste Masche mit Grafikkarten, die ein Jahrzehnt auf dem Buckel haben
Es ist keine neue Masche, auch Amazon und Ebay haben immer wieder mit ähnlichen Angeboten zu kämpfen. Trotzdem darf einen die Dreistigkeit, mit denen Händler auf den Marktplätzen von größeren Anbietern vorgehen können, schon immer wieder zum Staunen bringen - aber auch die Blauäugigkeit, mit der sich so mancher Kunde auf diesen Plattformen locken lässt. Wie Golem in seinem Bericht schreibt, waren auf dem Online-Marktplatz von Kaufland (Real) von einem Händler angebliche Nvidia Geforce GTX 1050 Ti-Grafikkarten für 70 Euro angeboten worden. Infografik: Das sind die erfolgreichsten Betreff-Zeilen beim Phishing
Schon hier sollten sehr laute Zweifel wach werden, eine Suche bei einem Preisvergleich zeigt schnell, dass dieser Preis weit von realistischen Angeboten entfernt ist. Und so lässt sich auch das mittlerweile entfernte Angebot des Marktplatzhändlers Kulienan, Sitz in China, ziemlich schnell als dreister Betrugsversuch enttarnen. Sowohl die Angaben zu Taktraten als auch die Anschlüsse stimmen nicht mit dem überein, was die angepriesenen Modelle bieten sollten.
Auch die GTX 1050 Ti hat schon ein paar Jahre auf dem Buckel - Release war 2016 - trotzdem sind die angegebenen Taktraten von 783 MHz als auch der DDR-Takt von 3.400 MHz weit von den Referenzwerten für diese Karte entfernt. Gab es trotzdem noch irgendwelche Zweifel, sollte spätestens der Blick auf den VGA-Anschluss für Röhrenmonitore eigentlich auch den letzten Gutgläubigen bekehren.
Taktrate als auch Anschlüsse geben dann auch einen Hinweis darauf, was der Händler hier mit betrügerischen Mitteln versucht zu verkaufen. Golem vermutet hinter dem Angebot eine Geforce GTS 450 von 2010, deren Fermi-Chip zu den Werten passt. Mittlerweile hat Kaufland den entsprechenden Shop aus seinem Angebot entfernt.
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