GMK NucBox 2: Mini-PC mit Intel Core i5 & zwei HDMI-Ports im Test
GMK hat bei den Anschlüssen nachgerüstet
Die GMK NucBox 2 wurde mit einigen Anschluss-Möglichkeiten ausgestattet. An der Vorderseite sind der Power-Button, ein Port für analoge Kopfhörer, ein USB-C-Anschluss sowie zwei USB-A-Buchsen zu finden. Hinten wurden der Anschluss für das Netzteil, zwei HDMI-Ports, zwei USB-A-Buchsen und der Gigabit-Ethernet-Anschluss platziert. Der USB-C-Port an der Vorderseite unterstützt kein Thunderbolt, sodass sich hier kein Monitor anschließen lässt.
Der Rechner besitzt einen Lüfter und...
...einige Anschlüsse auf der Rückseite
Performance für Office-Apps und Spiele
Während die GMK NucBox lediglich mit einem Celeron-Prozessor ausgestattet war, verfügt die zweite Version des Mini-PCs über eine i5-CPU der achten Generation. Damit konnten nicht nur Office-Apps wie Word, Excel, PowerPoint und Outlook flüssig ausgeführt werden, sondern auch das Surfen im Internet, das Ansehen von Video-Inhalten sowie das Spielen von nicht zu anspruchsvollen Spielen funktionierte problemlos. Die GMK NucBox 2 benötigt lediglich einige Sekunden, um Windows 10 zu starten. Auch aus dem Ruhemodus kann das Gerät in wenigen Sekunden geweckt werden.Keine Probleme bei der 4K-Wiedergabe
Bereits ab Werk war die Windows 10 21H1 auf der NucBox 2 installiert. Damit konnte auch direkt die Chromium-Version des Edge-Browsers genutzt werden, ohne ein Update herunterladen zu müssen. Um zu überprüfen, ob der Mini-PC 4K-Videos ohne Schwierigkeiten abspielen kann, haben wir das Gerät an zwei QHD-Monitore angeschlossen. Während es beim Vorgänger-Modell noch kleinere Probleme bei der 4K-Wiedergabe gab, konnten die YouTube-Clips dieses Mal ruckelfrei dargestellt werden.In den zwei Benchmark-Tests GFXBench und PassMark konnte die NucBox 2 mittelklassige Ergebnisse erreichen. Im PassMark-Rating wurde ein Score von 3258 (Vorgänger: 1036) erzielt. In den Grafik-Tests von GFXBench wurden selbst in den anspruchsvollen Tests Frameraten um die 30 Bilder pro Sekunde erreicht. Die normalen Tests liefen mit knapp 60 Bildern pro Sekunde durch. Im Speedtest wurde über LAN eine stabile Download-Geschwindigkeit von 48,9 Mbit/s (Download) und eine Upload-Geschwindigkeit von 6,31 Mbit/s (Upload) erreicht. Dabei wurde eine Internetleitung mit 50 bzw. 10 Mbps genutzt.
Intel-GPU lässt sich für einfache 3D-Games nutzen
Um die GPU-Performance in der Praxis testen zu können, musste ein weiteres Mal der Sandbox-Klassiker Minecraft herhalten. Auf normalen Einstellungen wurden im Full-HD-Modus Frameraten um die 100 Bilder pro Sekunde erreicht. Mit QHD-Auflösung und auf maximalen Einstellungen konnten ohne Texturen-Paket immerhin noch um die 20 Bilder pro Sekunde erzielt werden. Obwohl die NucBox 2 nicht über eine dedizierte GPU verfügt, sind einfache Titel ohne Probleme auf dem System spielbar. Für komplexe 3D-Games mit vielen grafischen Details ist das Gerät allerdings nicht wirklich geeignet.Wer das NUC-System hinter einen Monitor klemmen möchte, kann zu diesem Zweck eine VESA-Halterung nutzen. Die NucBox 2 besitzt zwei Löcher, um das Gerät über Schrauben an einen Monitor anbringen zu können. Die Schrauben sind separat erhältlich.
Die GMK NucBox 2 eignet sich zum Arbeiten mit Microsoft Office-Programmen
GMK NucBox 2: Fazit zum Praxistest
Da die GMK NucBox 2 leistungsstärkere Komponenten als das erste Modell der Reihe besitzt, ist das Gerät nicht nur als Media-Center oder Office-PC, sondern auch als Alltags-Computer und zum Spielen einfacher Games geeignet. Wer einen Mini-PC für weniger komplexe Aufgaben sucht und Geld sparen möchte, dürfte auch mit dem Vorgänger-Modell, der kompakteren GMK NucBox, gut bedient sein. Für anspruchsvolle Zwecke lohnt es sich, einen Blick auf die von Intel angebotenen, etwas teuren NUC-Systeme zu werfen.
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