Online-Suchen & Fitnesstracker führen Polizei auf Spur eines Mörders
Der Mord an einer jungen Frau hat ganz Griechenland erschüttert, auf die Spur des Täters war die Polizei dank kleiner digitaler Hinweise gelangt. Durch Suchanfragen des Opferns und einen Fitnesstracker geriet der Ehemann ins Visier der Ermittler.
Auf ein erstes Indiz, dass der Mann in der Befragung nicht die Wahrheit gesagt hatte, war man dabei durch eine Auswertung der Daten eines Fitnesstrackers gestoßen, den das Opfer in der Mordnacht getragen hatte. Die Polizei konnte so feststellen, dass die Frau zu einem deutlich früheren Zeitpunkt verstorben war, als das von dem Ehemann angegeben worden war. Zweiter Hinweis: Bei einem Überfall wäre zu erwarten, dass sich dieser auch in der Herzrate der Frau widerspiegelt. Doch in den Daten des Fitnesstrackers war kein ungewöhnlicher Ausschlag des Pulses zum angeblichen Tatzeitpunkt zu finden.
Und so hatten die Beamten den Ehemann des Opferns zur Klärung dieser unzähligen Unstimmig- und Auffälligkeiten erneut vorgeladen. Nach einer mehrstündigen Befragung gestand der Mann ein: Er hatte seine Frau getötet, da diese die Absicht formuliert hatte, ihn mit dem gemeinsamen Kind zu verlassen.
Grausamer Mord wird mit digitaler Spurensuche aufgeklärt
Am 11. Mai war in einem Vorort von Athen eine junge Frau umgebracht worden - ganz Griechenland hatte sich von der Brutalität der Tat erschüttert gezeigt. Der Mann des Opfers hatte gegenüber der Polizei und Medien angegeben, dass seine Familie Opfer eines Überfalls geworden sei. Drei Männer hätten die Familie gefesselt, den Hund getötet und seine Frau dann vor seinen Augen und im Beisein der elf Monate alten Tochter erwürgt. Mit einem Video hatte die Polizei zunächst versucht, auf die Spur von zwei der mutmaßlichen Täter zu kommen, dann geriet aber laut Bericht von Futurezone der Ehemann selbst ins Visier der Ermittler. Infografik: 23,4 Millionen deutsche Cyberkriminalitäts-Opfer
Auf ein erstes Indiz, dass der Mann in der Befragung nicht die Wahrheit gesagt hatte, war man dabei durch eine Auswertung der Daten eines Fitnesstrackers gestoßen, den das Opfer in der Mordnacht getragen hatte. Die Polizei konnte so feststellen, dass die Frau zu einem deutlich früheren Zeitpunkt verstorben war, als das von dem Ehemann angegeben worden war. Zweiter Hinweis: Bei einem Überfall wäre zu erwarten, dass sich dieser auch in der Herzrate der Frau widerspiegelt. Doch in den Daten des Fitnesstrackers war kein ungewöhnlicher Ausschlag des Pulses zum angeblichen Tatzeitpunkt zu finden.
Noch viele weitere kleine Hinweise
Eine weitere Spur, die sich durch kleine digitale Fußabdrücke ergab: Der Mann hatte angegeben, dass er zum Tatzeitpunkt ebenfalls gefesselt gewesen sei. Doch die Polizei konnte nach Auswertung der Handydaten eindeutig feststellen, dass sich das Gerät des Mannes in der Wohnung bewegt hatte. Letztes entscheidendes Puzzleteil: Den Beamten war aufgefallen, dass die Frau vor ihrem Tod online nach Hotels gesucht hatte.Und so hatten die Beamten den Ehemann des Opferns zur Klärung dieser unzähligen Unstimmig- und Auffälligkeiten erneut vorgeladen. Nach einer mehrstündigen Befragung gestand der Mann ein: Er hatte seine Frau getötet, da diese die Absicht formuliert hatte, ihn mit dem gemeinsamen Kind zu verlassen.
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