Telekom: Deutschland-Geschäft ist faktisch nur noch ein Nebenerwerb
Die Mega-Fusion in den USA zahlt sich für die Deutsche Telekom spürbar aus. Durch die Integration des Mobilfunkbetreibers Sprint in den Konzern konnte man nun ein enorm starkes Wachstum der Einnahmen verbuchen. Aber auch in Deutschland läuft es wieder besser.
Hierzulande war das Geschäft der Telekom lange davon geprägt, dass das Interesse am angestammten Festnetz zurückging. Das spielt inzwischen aber kaum noch eine Rolle. Auch hier haben längst die Breitband-Anbindungen und der Mobilfunk das Heft übernommen. Der Umsatz kletterte hierzulande im ersten Quartal um 1,9 Prozent auf 5,94 Milliarden Euro.
Vor allem das Breitband-Geschäft läuft hier für die Telekom weiterhin sehr gut. 93.000 neue Kunden verzeichnete man bei den schnellen Internet-Anbindungen, womit die Zahl noch einmal deutlich stärker anzog als vor einem Jahr. Hier dürfte weiterhin auch die Pandemie-Situation für eine höhere Nachfrage sorgen. Inzwischen will der Konzern auch breit am Glasfaser-Ausbau teilnehmen und reagiert damit auf den zunehmenden Druck kleinerer Anbieter, die in zahlreichen Kommunen erfolgreiche Projekte dieser Art vorantreiben.
Auf der anderen Seite des Atlantik hat die Telekom mit ihrer Tochter T-Mobile nun 16,48 Milliarden Euro Umsatz generiert. Vor allem durch die Übernahme Sprints zogen die Einnahmen hier um 77 Prozent an. Aber auch die Gewinnung neuer Kunden läuft hervorragend und T-Mobile kann in dieser Hinsicht aktuell schneller wachsen, als alle anderen Anbieter in den USA.
Vor allem das Breitband-Geschäft läuft hier für die Telekom weiterhin sehr gut. 93.000 neue Kunden verzeichnete man bei den schnellen Internet-Anbindungen, womit die Zahl noch einmal deutlich stärker anzog als vor einem Jahr. Hier dürfte weiterhin auch die Pandemie-Situation für eine höhere Nachfrage sorgen. Inzwischen will der Konzern auch breit am Glasfaser-Ausbau teilnehmen und reagiert damit auf den zunehmenden Druck kleinerer Anbieter, die in zahlreichen Kommunen erfolgreiche Projekte dieser Art vorantreiben.
US-Geschäft boomt
Gleichwohl muss man berücksichtigen, dass das Deutschland-Geschäft inzwischen nur noch ein kleiner Teil der Aktivitäten der Deutschen Telekom ist. Der Anteil des Umsatzes der im Ausland erwirtschaftet wird, lag bereits im letzten Jahr bei 69,7 Prozent und ist nun auf 76,4 Prozent - also über die Drei-Viertel-Marke gestiegen. Den größten Anteil hat natürlich das US-Geschäft.Auf der anderen Seite des Atlantik hat die Telekom mit ihrer Tochter T-Mobile nun 16,48 Milliarden Euro Umsatz generiert. Vor allem durch die Übernahme Sprints zogen die Einnahmen hier um 77 Prozent an. Aber auch die Gewinnung neuer Kunden läuft hervorragend und T-Mobile kann in dieser Hinsicht aktuell schneller wachsen, als alle anderen Anbieter in den USA.
Siehe auch:
Thema:
Kurs der T-Aktie
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