Teurer Fenstergriff mit Mobilfunk-Anbindung klingelt bei schlechter Luft
Obwohl sich Ratgeber regelmäßig den Mund fusselig reden, lüften die meisten Menschen einfach immer noch falsch. Die Folge sind verschwendete Heizenergie und Schimmel in Wohnungen. Das soll nun ein smarter Fenstergriff endlich ändern.
Das System wird jetzt von Vodafone in Kooperation mit dem Hersteller Smart-Klima vertrieben. Durch die Zusammenarbeit wird es möglich, dass die Netzwerkanbindung des Fenstergriffs komplett über das Mobilfunknetz erfolgen kann. Es ist daher nicht notwendig, zuhause eine Konfiguration vorzunehmen, mit der das System ins heimische WLAN eingebunden wird.
Auf dem Fenstergriff zeigt ein kleines Display symbolisch an, wie es um das Raumklima bestellt ist. Bei einem lächelnden Smilie ist alles in Ordnung, verzeiht sich das Gesicht aber, sollte das Fenster geöffnet werden. Damit der Nutzer dies auch mitbekommt, meldet sich der Fenstergriff mit einem Warnton und schickt auch noch eine Push-Nachricht auf das Smartphone. In dieser lässt sich auch ablesen, wie lange das Fenster ungefähr geöffnet werden sollte.
Beworben wird das Angebot unter anderem damit, dass man durch richtiges Lüften auch Heizkosten sparen kann. Es ist aber fraglich, ob dies die Investition letztlich wieder kompensiert. Denn allein der Fenstergriff kostet bereits 220 Euro und man hat dann gerade einmal ein Zimmer ausgestattet. Ab dem dritten Jahr kommen außerdem jährlich 15 Euro für den Betrieb der SIM-Karte hinzu. Weiterhin muss man in gewissen Abständen die beiden AA-Batterien im Griff auswechseln, die Sensoren und Funkanbindung mit Strom versorgen.
Auf dem Fenstergriff zeigt ein kleines Display symbolisch an, wie es um das Raumklima bestellt ist. Bei einem lächelnden Smilie ist alles in Ordnung, verzeiht sich das Gesicht aber, sollte das Fenster geöffnet werden. Damit der Nutzer dies auch mitbekommt, meldet sich der Fenstergriff mit einem Warnton und schickt auch noch eine Push-Nachricht auf das Smartphone. In dieser lässt sich auch ablesen, wie lange das Fenster ungefähr geöffnet werden sollte.
Smarter Fenstergriff für tolle Luft
Teure Spielerei
In dem Griff befinden sich Sensoren, mit denen Luftfeuchtigkeit und CO2-Gehalt in der Raumluft ermittelt werden. Die erfassten Daten gehen über die Mobilfunkanbindung in die Cloud und werden dort verarbeitet. Das System beschränkt sich auch komplett auf die genannten Mitteilungen und kann nicht selbst das Fenster öffnen. Man muss sich also nicht darum sorgen, dass Angreifer in das System eindringen und sich Zugang zum Haus verschaffen könnten. Lagesensoren im Griff erkennen, ob das Fenster komplett geöffnet oder angekippt wurde.Beworben wird das Angebot unter anderem damit, dass man durch richtiges Lüften auch Heizkosten sparen kann. Es ist aber fraglich, ob dies die Investition letztlich wieder kompensiert. Denn allein der Fenstergriff kostet bereits 220 Euro und man hat dann gerade einmal ein Zimmer ausgestattet. Ab dem dritten Jahr kommen außerdem jährlich 15 Euro für den Betrieb der SIM-Karte hinzu. Weiterhin muss man in gewissen Abständen die beiden AA-Batterien im Griff auswechseln, die Sensoren und Funkanbindung mit Strom versorgen.
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