Kopfhörer lassen Wearables boomen - Corona bremst Fitness-Tracker
Der Markt für Wearables boomt trotz der Coronavirus-Pandemie weiter. Innerhalb eines Jahres stiegen die Verkaufszahlen von Smartwatches, Fitness-Trackern und anderen derartigen Gadgets um fast 30 Prozent. Apple setzte sich dabei an die Spitze.
Wie das Marktforschungsunternehmen IDC heute verlauten ließ, stiegen die weltweiten Verkäufe von Wearable-Devices im vierten Quartal 2020 auf ganze 153,5 Millionen Einheiten. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum entspricht dies einer Zunahme der Verkaufszahlen um 27,2 Prozent.
IDC: Verkaufszahlen für Wearables-Produkte im 4. Quartal 2020
Für das Gesamtjahr 2020 geht IDC von fast 445 Millionen verkauften Wearable-Produkten aus, was einem Plus von 28,4 Prozent gegenüber dem Jahr 2019 entspricht. Der Grund für das enorme Wachstum liege unter anderem in der Einführung neuer Produkte und sinkenden Preisen.
Während Fitness-Tracker 2020 an Popularität verloren - auch weil die Menschen gezwungenermaßen mehr Zeit zuhause verbrachten - stiegen die Verkaufszahlen von drahtlosen Kopfhörern und anderen "Hearables" kräftig an. Auch Smartwatches waren wieder sehr beliebt. Ein Grund für die Popularität von Kopfhörern waren günstigere Modelle mit High-End-Features wie Geräuschunterdrückung und neue Formfaktoren einzelner Hersteller wie Apples AirPods Max.
Insgesamt lag Apple mit einem Marktanteil von 36,2 Prozent im vierten Quartal 2020 weit vorn, auch weil man ein attraktives Apple Watch Lineup bot und sich die AirPods in allen Varianten weiterhin bestens verkaufen. Xiaomi lag mit vergleichsweise mageren 8,8 Prozent Anteil an den weltweiten Stückzahlen auf Platz 2, während Samsung es mit 8,5 Prozent auf Platz 3 schaffte.
Huawei verlor kräftig und fiel auf Platz vier zurück. Allgemein ging der Marktanteil der großen international agierenden Marken überraschend deutlich zurück. Der Grund dafür liegt darin, dass immer mehr kleinere Anbieter ein Stück vom großen Wearables-Kuchen für sich erobern konnten. Der Markt wird also unter mehr kleinen Herstellern aufgespalten, auch wenn die großen Anbieter noch immer sehr dominant sind. In einigen Ländern wie etwa Indien haben sich zuletzt aber "lokale" Marken erfolgreich etablieren können.
IDC: Verkaufszahlen für Wearables-Produkte im 4. Quartal 2020
Für das Gesamtjahr 2020 geht IDC von fast 445 Millionen verkauften Wearable-Produkten aus, was einem Plus von 28,4 Prozent gegenüber dem Jahr 2019 entspricht. Der Grund für das enorme Wachstum liege unter anderem in der Einführung neuer Produkte und sinkenden Preisen.
Kopfhörer als Motor des Wachstums
Gleichzeitig sei aber von der Kundschaft einfach mehr Geld für Elektronikprodukte ausgegeben worden, das zuvor oft lieber für Freizeitaktivitäten ausgegeben wurde. Aufgrund der weitreichenden Einschränkungen in Folge der Coronavirus-Pandemie hätten viel Kunden im letzten Jahr das Geld lieber anders ausgegeben.Während Fitness-Tracker 2020 an Popularität verloren - auch weil die Menschen gezwungenermaßen mehr Zeit zuhause verbrachten - stiegen die Verkaufszahlen von drahtlosen Kopfhörern und anderen "Hearables" kräftig an. Auch Smartwatches waren wieder sehr beliebt. Ein Grund für die Popularität von Kopfhörern waren günstigere Modelle mit High-End-Features wie Geräuschunterdrückung und neue Formfaktoren einzelner Hersteller wie Apples AirPods Max.
Insgesamt lag Apple mit einem Marktanteil von 36,2 Prozent im vierten Quartal 2020 weit vorn, auch weil man ein attraktives Apple Watch Lineup bot und sich die AirPods in allen Varianten weiterhin bestens verkaufen. Xiaomi lag mit vergleichsweise mageren 8,8 Prozent Anteil an den weltweiten Stückzahlen auf Platz 2, während Samsung es mit 8,5 Prozent auf Platz 3 schaffte.
Huawei verlor kräftig und fiel auf Platz vier zurück. Allgemein ging der Marktanteil der großen international agierenden Marken überraschend deutlich zurück. Der Grund dafür liegt darin, dass immer mehr kleinere Anbieter ein Stück vom großen Wearables-Kuchen für sich erobern konnten. Der Markt wird also unter mehr kleinen Herstellern aufgespalten, auch wenn die großen Anbieter noch immer sehr dominant sind. In einigen Ländern wie etwa Indien haben sich zuletzt aber "lokale" Marken erfolgreich etablieren können.
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