Vodafone meldet Abschluss der DOCSIS 3.1-Aufrüstung in 13 Ländern
Der Telekommunikationskonzern Vodafone meldet Vollzug: Das Kabelnetz des Unternehmens ist jetzt in 13 Bundesländern komplett auf die DOCSIS 3.1-Technologie umgestellt und kann überall Gigabit-Anbindungen bereitstellen - so sieht es zumindest der Anbieter.
730.000 Anschlüsse wurden jetzt in der letzten Ausbaustufe auf das aktuellste Kabel-Protokoll umgestellt. "Rund 12,6 Millionen Kabel-Haushalte haben nun in Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland einen Gigabit-Zugang ins Internet", berichtete der Konzern stolz. Allerdings gilt das natürlich nur dort, wo im Kabelnetz ein Rückkanal vorhanden ist.
Vodafone hatte die Aufrüstung des Netzes im Oktober 2018 gestartet. Das ging einher mit der vollständigen Übernahme von Kabel Deutschland. In den Ausbau der Daten-Infrastruktur sollen hohe Investitionen geflossen sein, die das Unternehmen allerdings nicht im Detail aufschlüsselte. In Nordrhein-Westfalen, Hessen und Baden-Württemberg, die zuletzt mit dem Zukauf der Unitymedia in das Netz integriert wurden, soll die Umstellung jetzt auch noch komplett durchgeführt werden.
Die kommende Fassung soll vor allem auch den eklatanten Unterschied zwischen den Übertragungsrichtungen etwas lindern. Das Fernsehkabel ist immerhin bekannt dafür, dass zwar große Downstream-Raten erreicht werden, der Upstream aber nur einen Bruchteil dessen ausmacht. Das ist für die Ausstrahlung von Inhalten zum Verbraucher zwar gut, für ein richtiges Kommunikationsmedium aber eher nachteilig. DOCSIS 4.0 wird daher bei Dowstream-Raten von bis zu 10 Gigabit pro Sekunde auch Upstreams von bis zu 6 Gigabit pro Sekunde erreichen. Und die Provider können ihren Kunden auch problemlos symmetrische Zugänge im Gigabit-Bereich verkaufen.
Vodafone hatte die Aufrüstung des Netzes im Oktober 2018 gestartet. Das ging einher mit der vollständigen Übernahme von Kabel Deutschland. In den Ausbau der Daten-Infrastruktur sollen hohe Investitionen geflossen sein, die das Unternehmen allerdings nicht im Detail aufschlüsselte. In Nordrhein-Westfalen, Hessen und Baden-Württemberg, die zuletzt mit dem Zukauf der Unitymedia in das Netz integriert wurden, soll die Umstellung jetzt auch noch komplett durchgeführt werden.
DOCSIS 4.0 kommt
Wenn die Umrüstung auf DOCSIS 3.1 abgeschlossen ist, steht allerdings bald schon das nächste Großprojekt an. Denn der Nachfolger DOCSIS 4.0 wurde von den Cable Labs, einer in den USA ansässigen gemeinsamen Forschungseinrichtung der Kabelnetzbetreiber, bereits im letzten April vorgestellt. Dieser soll dann auch in die Kabelnetze Vodafones integriert werden.Die kommende Fassung soll vor allem auch den eklatanten Unterschied zwischen den Übertragungsrichtungen etwas lindern. Das Fernsehkabel ist immerhin bekannt dafür, dass zwar große Downstream-Raten erreicht werden, der Upstream aber nur einen Bruchteil dessen ausmacht. Das ist für die Ausstrahlung von Inhalten zum Verbraucher zwar gut, für ein richtiges Kommunikationsmedium aber eher nachteilig. DOCSIS 4.0 wird daher bei Dowstream-Raten von bis zu 10 Gigabit pro Sekunde auch Upstreams von bis zu 6 Gigabit pro Sekunde erreichen. Und die Provider können ihren Kunden auch problemlos symmetrische Zugänge im Gigabit-Bereich verkaufen.
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