ZTE Axon 20 vorgestellt: Erstes Smartphone mit Kamera unter Display
ZTE hat mit dem Axon 20 5G das weltweit erste Smartphone für den Massenmarkt vorgestellt, bei dem die Frontkamera direkt unter der Display-Oberfläche sitzt und ohne eine Notch oder ein Loch auskommt. Stattdessen fotografiert man durch das OLED-Display hindurch.
Das ZTE Axon 20 5G kommt anfangs nur in China auf den Markt, wobei aufgrund der Lage rund um das US-Embargo, das auch gegen ZTE verhängt wurde, unklar ist, ob ein Start in Europa überhaupt vorgesehen ist. Technisch gesehen ist das in der Mittelklasse angesiedelte Smartphone dennoch sehr interessant.
ZTE Axon 20 5G: großer Aufwand für die Kamera unterm Display
Dadurch wird es möglich, den Sensor der Frontkamera unter die Display-Oberfläche zu verlegen, um im Grunde ein vollflächiges Design zu erzielen. Allerdings ergibt sich bei der von ZTE verwendeten zweiten Generation der Under-Screen-Technologie ein Problem: schaut man genauer hin, erkennt man die geänderte Display-Struktur im Bereich der Kamera deutlich, wenn bestimmte Inhalte angezeigt werden.
ZTE Axon 20 5G: Reichlich Kameras
Unter der Haube steckt hier der aktuelle Qualcomm Snapdragon 765G Octacore-SoC, der mit seinen bis zu 2,4 Gigahertz schnellen acht Kernen eine für die meisten Nutzer völlig ausreichende Leistung bietet. Er bringt auch das 5G-Modem mit und wird mit sechs, acht oder 12 Gigabyte Arbeitsspeicher kombiniert. Der interne Flash-Speicher ist beim Axon 20 5G je nach Modell 64, 128 oder 256 GB groß.
ZTE setzt hier außerdem auf einen 4220mAh großen Akku, der per Quick Charge mit bis zu 30 Watt schnell geladen werden kann. Die Kameras des ZTE Axon 20 5G bieten jeweils 64, acht und zwei Megapixel, wobei die beiden 2-Megapixel-Sensoren für Makrobilder und Tiefeneffekte wohl getrost als überflüssig abgeschrieben werden können.
Die Frontkamera unter dem Display löst mit 32 Megapixeln relativ hoch auf, wohl auch um durch das OLED-Panel noch halbwegs brauchbare Selbstporträts liefern zu können. Dazu nutzt ZTE unter anderem einen speziellen Algorithmus, spezielle Beschichtungen, spezielle Chips zur Steuerung des Displays und die erwähnte geänderte Pixelmatrix.
Das ZTE Axon 20 5G läuft mit Android 10 und der herstellereigenen MiFavor-Oberfläche und kommt zumindest in China ganz ohne Google-Dienste und -Apps daher. In seiner Heimat bringt ZTE das Gerät in Kürze zu Preisen ab knapp 300 Euro auf den Markt. Xiaomi hat erst vor wenigen Tagen angekündigt, dass man ab dem kommenden Jahr Smartphones mit Under-Screen-Kameras anbieten will, bei denen diese praktisch nicht mehr zu erkennen sind.
Kamera-Bereich unterscheidet sich optisch vom Rest des Displays
So nutzt ZTE erstmals in einem kommerziell vertriebenen Smartphone eine Under-Display-Kamera, bei der ein spezielles OLED-Display verwendet wird, um genügend Licht auf den Kamerasensor fallen zu lassen. Im Bereich der Kamera ist der Bildschirm daher speziell beschichtet und mit einer im Vergleich zum Rest des Panels veränderten Pixelstruktur versehen.
ZTE Axon 20 5G: großer Aufwand für die Kamera unterm Display
Dadurch wird es möglich, den Sensor der Frontkamera unter die Display-Oberfläche zu verlegen, um im Grunde ein vollflächiges Design zu erzielen. Allerdings ergibt sich bei der von ZTE verwendeten zweiten Generation der Under-Screen-Technologie ein Problem: schaut man genauer hin, erkennt man die geänderte Display-Struktur im Bereich der Kamera deutlich, wenn bestimmte Inhalte angezeigt werden.
Axon 20 ansonsten mit solider Mittelklasse-Hardware
ZTE verpasst dem Axon 20 5G ein ganze 6,92 Zoll großes OLED-Panel, das im 20,5:9-Format gehalten ist und mit 2340x1080 Pixeln arbeitet. Das Panel bietet 10-Bit-Farbtiefe und deckt den DCI-P3-Farbraum vollständig ab. Abgesehen von der Kamera unter der Bildschirm-Oberfläche handelt es sich um ein relativ normales Panel, das ohne gewölbte Ränder oder andere Spielereien auskommt. Der Fingerabdruckleser sitzt wie die Kamera direkt unter der Bildschirmoberfläche.
ZTE Axon 20 5G: Reichlich Kameras
Unter der Haube steckt hier der aktuelle Qualcomm Snapdragon 765G Octacore-SoC, der mit seinen bis zu 2,4 Gigahertz schnellen acht Kernen eine für die meisten Nutzer völlig ausreichende Leistung bietet. Er bringt auch das 5G-Modem mit und wird mit sechs, acht oder 12 Gigabyte Arbeitsspeicher kombiniert. Der interne Flash-Speicher ist beim Axon 20 5G je nach Modell 64, 128 oder 256 GB groß.
ZTE setzt hier außerdem auf einen 4220mAh großen Akku, der per Quick Charge mit bis zu 30 Watt schnell geladen werden kann. Die Kameras des ZTE Axon 20 5G bieten jeweils 64, acht und zwei Megapixel, wobei die beiden 2-Megapixel-Sensoren für Makrobilder und Tiefeneffekte wohl getrost als überflüssig abgeschrieben werden können.
Die Frontkamera unter dem Display löst mit 32 Megapixeln relativ hoch auf, wohl auch um durch das OLED-Panel noch halbwegs brauchbare Selbstporträts liefern zu können. Dazu nutzt ZTE unter anderem einen speziellen Algorithmus, spezielle Beschichtungen, spezielle Chips zur Steuerung des Displays und die erwähnte geänderte Pixelmatrix.
Das ZTE Axon 20 5G läuft mit Android 10 und der herstellereigenen MiFavor-Oberfläche und kommt zumindest in China ganz ohne Google-Dienste und -Apps daher. In seiner Heimat bringt ZTE das Gerät in Kürze zu Preisen ab knapp 300 Euro auf den Markt. Xiaomi hat erst vor wenigen Tagen angekündigt, dass man ab dem kommenden Jahr Smartphones mit Under-Screen-Kameras anbieten will, bei denen diese praktisch nicht mehr zu erkennen sind.
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