US-Präsident verletzt Urheberrecht:
Twitter sperrt Video im Trump-Feed
Die Zeit, in der Twitter das Lieblingsmedium des aktuellen US-Präsidenten Donald Trump war, dürfte sich ziemlich sicher dem Ende zuneigen. Die Konfrontation spitzt sich zu und Twitter sperrte nun auch noch ein Video des Wahlkampf-Teams.
Der Clip bestand im Wesentlichen aus einem Zusammenschnitt zahlreicher Fotos und Video-Sequenzen, die das Gedenken an den bei einem Polizeieinsatz getöteten George Floyd und die daraus entstandene Protestbewegung zeigen. Unterlegt sind die Bilder mit einer Ansprache Trumps, in der er seine Verbundenheit mit den Angehörigen und auch den Protestierenden ausdrückt und zwischenzeitlich auch politischen Gegnern die Gewaltausbrüche während der Proteste anhängt.
Während das Video auf dem YouTube-Kanal Trumps noch zu sehen ist, kann man es bei Twitter nicht mehr abrufen. Der interessierte Nutzer wird hier darüber informiert, dass der Clip aufgrund einer Beschwerde eines Rechteinhabers gesperrt worden sei. Offenbar haben die Mitarbeiter des US-Präsidenten sich nicht die Genehmigungen für die Verwendung der diversen Inhalte eingeholt, die sie für den Zusammenschnitt nutzten.
Twitter-Sprecherin Lauren Alexander verteidigte die Sperrung des Videos. Das Unternehmen sei dazu nach dem Digital Millennium Copyright Act (DMCA) gezwungen, wenn entsprechende Beschwerden von Rechteinhabern eingehen. Woher eine solche kam, sagte sie nicht. Ein unabhängiges Tracking-Unternehmen, dass sich auf solche Fälle spezialisiert hat, will jedoch eine Anwaltskanzlei aus Kalifornien als Quelle identifiziert haben.
Während das Video auf dem YouTube-Kanal Trumps noch zu sehen ist, kann man es bei Twitter nicht mehr abrufen. Der interessierte Nutzer wird hier darüber informiert, dass der Clip aufgrund einer Beschwerde eines Rechteinhabers gesperrt worden sei. Offenbar haben die Mitarbeiter des US-Präsidenten sich nicht die Genehmigungen für die Verwendung der diversen Inhalte eingeholt, die sie für den Zusammenschnitt nutzten.
Trump-Team wittert Zensur
Seitens des Trump-Teams witterte man natürlich sofort Zensur gegen den US-Präsidenten. "Twitter und @Jack (Dorsey, Chef des Betreibers) zensieren diese erhabene und einigende Nachricht Präsident Trumps nach der #GeorgeFloyd-Tragödie", hieß es. Dass es auch ein eigenes Verschulden geben könnte, spielt natürlich keine Rolle.Twitter-Sprecherin Lauren Alexander verteidigte die Sperrung des Videos. Das Unternehmen sei dazu nach dem Digital Millennium Copyright Act (DMCA) gezwungen, wenn entsprechende Beschwerden von Rechteinhabern eingehen. Woher eine solche kam, sagte sie nicht. Ein unabhängiges Tracking-Unternehmen, dass sich auf solche Fälle spezialisiert hat, will jedoch eine Anwaltskanzlei aus Kalifornien als Quelle identifiziert haben.
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