Xbox Series X: Darum sieht die Konsole aus wie ein Kühlschrank

Microsoft, Gaming, Konsole, Spielkonsole, PS4, Spielekonsole, Xbox One X, Xbox Series X Bildquelle: IGN/YouTube
Microsoft hatte bei der Vorstellung der Xbox Series X vor allem auch mit dem Formfaktor überrascht - und auch einigen Spott auf sich gezogen. Jetzt ha­ben die verantwortlichen Designer genauer erläutert, wie es zum monolithischen Äußeren der Konsole kam.

Der Kühlschrank-Look hat einen tieferen Sinn

Die Xbox One X verlässt das bekannte Format, das Microsoft- und Sony-Konsolen seit der ersten Generation ausgemacht hatte. Statt des Player-Formfaktors, der dafür sorgt, dass die Spielwerkzeuge in jeder Standard-Schrankwand Platz finden, werden sich einige Nutzer bei der neuen Generation damit anfreunden müssen, einen anderen Stellplatz zu finden. Doch was hat Microsoft dazu verleitet, dem alten Design den Rücken zuzukehren? In einem Interview mit Eurogamer gibt der verantwortliche Entwickler jetzt Auskunft, warum das Kühlschrank-Design aus seiner Sicht am meisten Sinn ergibt.

"Wir wussten, dass sie sehr viel mehr Leistung bieten wird und wir wussten, dass es eine völlig andere Art des Denkens darüber erfordern würde, wie man eine Konsole entwirft", so Chris Kujawski, Principal Designer bei Microsoft. Demnach habe man sich zum Start des Entwicklungsprozesses dazu entschieden, mindestens eine Verdopplung der Grafikleistung im Vergleich zur Xbox One X zu erreichen. Dazu kommt eine Vervierfachung der Prozessor­leistung. Wie Kujawski ausführt, war es aber gleichzeitig eine Prämisse, dass die Konsole nicht lauter werden dürfe, als der Vorgänger.

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Wie 3D-Tetris

Die Konsequenz: bei deutlich gesteigerter Leistung musste eine ganz neue Kühllösung entwickelt werden, um die gesteckten An­forderungen erfüllen zu können. Vor allem auch deshalb, weil man das Netzteil - wie mit der Xbox One S eingeführt - ebenfalls wieder intern verbauen wollte. Der entscheidende Faktor, der zu dem Design geführt hat, was wir heute kennen, war laut Kujawski aber die Entscheidung, auf ein geteiltes Motherboard zu setzen. "Auf einer Platine befinden sich die Hochleistungskomponenten wie der Prozessor, der GDDR6 und die Leistungsregler, das andere verwaltet hauptsächlich die Anschlüsse."

"Es entsteht eine sogenannte parallele Kühl­ungs-Architektur, sodass kühle Luft eindringt - und kühle Luft durch separate Zonen der Konsole strömt", so Jim Wahl, Verantwortlich für den Aufbau der neuen Konsole. "Wir haben eine Art von 3D-Tetris-Spiel gespielt, bei dem wir herausfinden wollten, wie die Komponenten platziert werden sollen und welche Anordnung am besten geeignet ist - und so wurden die dimensionalen Aspekte festgelegt." Zu guter Letzt hatte das Team dann noch erprobt, welche Lüfter-Lösung das akustische Ziel am besten erfüllen könnte. "Ein einziger Axialventilator war der effizienteste und leiseste Weg, die Luft in unserem System zu bewegen."

"Das optische Laufwerk hatte eine Dimension definiert, das Volumen des Kühlkörpers die andere Dimension, die Höhe wird durch den Luftstrom bestimmt und während des kom­plexen Prozesses, all dies zu kombinieren, sind wir bei einem quadratischen Formfaktor gelandet", so Kujawski.

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