Amazon-Chef Bezos kauft Luxus-Anwesen in Hollywood zum Rekordpreis

Was macht der reichtste Mann der Welt, wenn er 131 Milliarden Dollar auf der hohen Kante hat und der Börsenwert seiner Firma Amazon immer neue Rekorde aufstellt? Er investiert eine Rekordsumme in ein weltbe­rühmtes Anwesen in Hollywood.
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Blue Origin
Jeff Bezos, Gründer des weltgrößten Onlinehändlers Amazon, hat nach Angaben des Wall Street Journal eines der bekanntesten Luxus-Anwesen in Los Angeles gekauft. Er ist angeblich der neue Besitzer des sogenannten Warner Bros. Estate, einem riesigen Anwesen mit mehreren luxuriösen Gebäuden in Beverly Hills, einem der wohlhabendsten Gegenden der US-Westküstenmetropole Los Angeles.

Bezos hat dem Bericht zufolge rund 165 Millionen Dollar für den Kauf des Warner Estate auf den Tisch gelegt. Dabei handelt es sich um die höchste Summe, die jemals im Rahmen eines privaten Immobilien-Deals im gesamten Bezirk Los Angeles geflossen ist. Er übernimmt das Anwesen von Musikmogul David Geffen, der es im Jahr 1990 für die damalige Rekordsumme von knapp 48 Millionen Dollar erworben hatte.

Teuerstes Haus der ganzen Stadt

Das Gelände des Warner Estate ist laut Architectural Digest gut 38.000 Quadratmeter groß und beherbergt unter anderem ein riesiges, fast 1300 Quadratmeter großes Haupthaus im Kolonial-Stil, das 1937 von Jack Warner gebaut wurde, dem längst verstorbenen früheren Präsidenten des Hollywood-Studios Warner Bros.

Zum Gelände gehört neben umfangreichen Terassen und Gärten auch ein großer Pool, ein Golfplatz mit neun Löchern und sogar ein umfangreicher Garagenkomplex mit eigener Tankstelle und Werkstatt. Hinzu kommen mehrere Gäste- und Gewächshäuser und ein Tennisplatz.

In Büchern wird Bezos' neues Luxusanwesen als eines der glamourösesten Gebäude in der gesamten Region beschrieben, das von kaum einer anderen Residenz übertroffen wird. Der Amazon-Gründer hat darüber hinaus angeblich auch ein riesiges Stück Land aus dem Erbe des verstorbenen Microsoft-Mitgründers Paul Allen erworben, für das Bezos noch einmal 90 Millionen Dollar ausgegeben haben soll.
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