Hochauflösender war die Sonne nie zu sehen: ESAs Solar Orbit startet

Sonne, Planet, Transit, Merkur, Merkurtransit Bildquelle: NASA/GSFC/Solar Dynamics Observatory
Die Sonne ist der einzige Stern, den die Menschheit aktuell aus nächster Nähe untersuchen kann. Die Mission Solar Orbiter wird unserem Haupt-Zentralgestirn in vielerlei Hinsicht so nahe kommen, wie keine Sonde zuvor - und damit auch unser Verständnis aller Sterne verändern.

Mit Solar Orbiter wird die ESA unser Verständnis der Sonne verändern

Die Sonne begleitet das Leben der Menschheit jeden Tag, trotzdem gibt es rund um unseren Stern noch viele unbeantwortete Fragen. Genau hier will die ESA am 10. Februar mit Solar Orbiter eine Mission starten, die die Sonne im wahrsten Sinne des Wortes in ein ganz neues Licht stellt. Wie Merkur erläutert, wird die Sonde vom geschichtsträchtigen Kennedy Space Center bei Cape Canaveral an der Spitze einer Atlas-V-411-Trägerrakete auf seine Reise geschickt und in etwa zwei Jahren seine erste Umlaufbahn um die Sonne erreichen. Insgesamt ist die Mission auf sieben Jahre ausgelegt, eine Verlängerung um drei Jahre ist möglich.

In dieser Zeit wird uns Solar Orbiter mit bisher einzigartigen Einblicken und Ausblicken versorgen. Wie die ESA in einem Beitrag beschreibt, sollen damit einige der größten Fragen in der Sonnenforschung endlich beantwortet werden: "Wie entsteht der Sonnenwind und wie beeinflusst das Weltraumwetter die Erde?" Darüber hinaus wird Solar Orbiter auch versuchen, Hinweise auf den Mechanismus zu finden, der zum 11-Jahres-Zyklus der Sonnenaktivität führt. Zu guter Letzt ist auch das Magnetfeld der Sonne und seine Entstehung ein Fokus der Forschung.

Erstmals Bilder der Pole

Die Wissenschaftler erhoffen sich Antworten, unter anderem von Bildern in bisher unerreichter Auflösung, dabei sind Kameras für Aufnahmen im Röntgen-, ultravioletten und sichtbaren Licht an Bord. Alleine vier der zehn Messinstrumente an Bord werden verschiedene Aspekte des Sonnenwindes analysieren. Dabei soll mit einem komplexen Flugkommando, das die Venus als Gravitationspunkt nutzt, auch erstmals eine Flugbahn über die Pole der Sonne führen. "Dabei werden die ersten Bilder der Pole der Sonne entstehen", so die ESA.

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