Xbox Series X: Die NVMe-SSD der PS5 könnte doppelt so schnell sein
Die SSD-Geschwindigkeit der Xbox Series X und PlayStation 5 wird für die neuen Konsolen eine große Rolle spielen. Im Gegensatz zur PS5 soll das Microsoft-System allerdings mit einem deutlich langsameren Solid State Drive auf den Markt gebracht werden.
Mit dem Start der neuen Spielekonsolen im vierten Quartal dieses Jahres endet die Ära klassischer Festplatten in den Gaming-Systemen von Microsoft und Sony. Am PC-Markt schon seit Jahren angekommen, sind schnelle SSDs bisher nur Konsolen-Besitzern vorbehalten, die selbst Hand anlegen und die interne Festplatte gegen einen Flash-Speicher austauschen. Für die Xbox Series X und PlayStation 5 hingegen sind ab Werk bereits NVMe-SSDs mit einer Verbindung über PCIe 4.0 angedacht. Doch wird Microsoft den Vorteil der Technologien aus Preisgründen eventuell verschlafen?
Während die verwendeten AMD Ryzen-Prozessoren (Zen 2) und Radeon-Grafikchips (Navi, RDNA2) in der Xbox Series X und PlayStation 5 eine ähnliche Leistung erzielen könnten, wäre die SSD-Technologie ein wichtiges Alleinstellungsmerkmal. Gerüchten zufolge soll Sony in Kooperation mit Samsung seine PS5 mit deutlich schnelleren Flash-Lösungen ausstatten, welche theoretisch doppelt so hohe Transferraten aufzeigen könnten als die des Project Scarlett. In seinen Angaben dürfte der Ex-Phison-Mitarbeiter allerdings Bezug auf das DevKit der Konsole nehmen, dessen Ausstattung sich bis zum Launch noch verändern kann.
Siehe auch:
Quelle: Sweclockers
SSD-Technik von morgen, Transferraten von gestern
Auf dem LinkedIn-Profil eines ehemaligen Phison-Mitarbeiters ist ein Hinweis aufgetaucht, der die Xbox Series X in Verbindung mit dem so genannten PS5019-E19T bringt. Dieser SSD-Controller ist für die PCIe Gen4x4 NVMe-Schnittstelle verantwortlich und soll laut Hersteller lediglich mit einer Lesegeschwindigkeit von 3600 MB/s und 2200 MB/s beim Beschreiben der SSD arbeiten. Dabei handelt es sich um Werte, die bereits mit älteren Solid State Drives über das PCI Express 3.0-Interface erreicht werden können. Der eigentlich erwartete Phison E18-Controller würde hingegen Transferraten von bis zu 7 GB/s erlauben.Während die verwendeten AMD Ryzen-Prozessoren (Zen 2) und Radeon-Grafikchips (Navi, RDNA2) in der Xbox Series X und PlayStation 5 eine ähnliche Leistung erzielen könnten, wäre die SSD-Technologie ein wichtiges Alleinstellungsmerkmal. Gerüchten zufolge soll Sony in Kooperation mit Samsung seine PS5 mit deutlich schnelleren Flash-Lösungen ausstatten, welche theoretisch doppelt so hohe Transferraten aufzeigen könnten als die des Project Scarlett. In seinen Angaben dürfte der Ex-Phison-Mitarbeiter allerdings Bezug auf das DevKit der Konsole nehmen, dessen Ausstattung sich bis zum Launch noch verändern kann.
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