Deutschland sichert sich den Titel als innovativste Nation der Erde
Deutschland hat den Ruf, der wirtschaftliche Motor Europas zu sein, in Sachen Innovation hat das Image zuletzt aber etwas gelitten. Zumindest schien es so. Doch das ist nicht richtig, sagt ein großes US-Wirtschaftsportal, dieses sieht Deutschland hier sogar an der Spitze. Noch.
Das Wirtschaftsportal Bloomberg analysiert seit mittlerweile acht Jahren die Länder der Welt in Hinblick auf ihre Innovationskraft, der Bloomberg Innovation Index wird dann Anfang des Jahres anlässlich des Weltwirtschaftsforums in Davos (21. bis 24. Januar 2020) veröffentlicht. Und dieses Jahr hat es nach langer langer Zeit einen Wechsel an der Spitze gegeben (via t3n).
Denn die vergangenen sechs Jahre konnte sich Südkorea den Titel als innovationsfreudigstes Land sichern, den Spitzenplatz musste man nun jedoch an Deutschland abgeben. Grund dafür ist, dass das asiatische Land einen starken Rückgang in der Kategorie Produktivität verzeichnet, hier fiel Südkorea von der 18. auf die 29. Position.
Deutschland hingegen erreicht in drei Kategorien Top-5-Platzierungen und zwar bei der wertschöpfenden Produktion, High-Tech-Dichte und Patentaktivität. Carsten Brzeski, Chef-Ökonom bei ING Deutschland, sagte dazu, dass die Top-Platzierung immer noch dem Fertigungssektor zu verdanken sei, da die Performance Deutschlands "in solchen Indikatoren stark und deutlich besser ist, als die jüngste wirtschaftliche Schwäche es vermuten lässt".
Beim Thema Service-Innovation ist Deutschland hingegen deutlich schlechter aufgestellt, doch der weltweite Trend geht genau in diese Richtung. Darin liegt auch die Gefahr für den Innovationsstandort Deutschland, denn Faktoren wie Klimawandel und Handelskonflikte machen die Abhängigkeit zur Autoindustrie zu einem ziemlich großen Risiko.
Denn die vergangenen sechs Jahre konnte sich Südkorea den Titel als innovationsfreudigstes Land sichern, den Spitzenplatz musste man nun jedoch an Deutschland abgeben. Grund dafür ist, dass das asiatische Land einen starken Rückgang in der Kategorie Produktivität verzeichnet, hier fiel Südkorea von der 18. auf die 29. Position.
Deutschland hingegen erreicht in drei Kategorien Top-5-Platzierungen und zwar bei der wertschöpfenden Produktion, High-Tech-Dichte und Patentaktivität. Carsten Brzeski, Chef-Ökonom bei ING Deutschland, sagte dazu, dass die Top-Platzierung immer noch dem Fertigungssektor zu verdanken sei, da die Performance Deutschlands "in solchen Indikatoren stark und deutlich besser ist, als die jüngste wirtschaftliche Schwäche es vermuten lässt".
Abhängig von der Autoindustrie
Für Selbstzufriedenheit sieht Brzeski aber keinerlei Anlass, weil die Spitzenposition Deutschlands vor allem auf den Säulen der Autoindustrie ruht. Denn rund ein Drittel aller Ausgaben für Forschung und Entwicklung geht in diesen Bereich.Beim Thema Service-Innovation ist Deutschland hingegen deutlich schlechter aufgestellt, doch der weltweite Trend geht genau in diese Richtung. Darin liegt auch die Gefahr für den Innovationsstandort Deutschland, denn Faktoren wie Klimawandel und Handelskonflikte machen die Abhängigkeit zur Autoindustrie zu einem ziemlich großen Risiko.
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