Telekom und EWE können Glasfaser-Ausbau im Norden starten
Die Deutsche Telekom darf mit dem lokalen Anbieter EWE beim Aufbau eines gemeinsamen Glasfasernetzes kooperieren. Die Zusammenarbeit wurde vom Bundeskartellamt aber nur unter der Auflage einer allgemeinen Öffnung für Mitnutzer erteilt.
Die beiden Partner wollen ein Joint Venture unter dem Namen Glasfaser Nordwest gründen und mit diesem Nutzer in Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Bremen zukünftig mit Glasfaser-Anbindungen bis in die Wohnung versorgen. Binnen der kommenden zehn Jahre sollen hierfür bis zu 2 Milliarden Euro investiert werden. Der Ausbau soll dabei möglichst zügig angegangen werden.
"Die Beteiligten haben sich zu erheblichen Investitionen in den zügigen Ausbau gigabitfähiger Netze verpflichtet. Darüber hinaus haben sie sich bereit erklärt, bestimmte wettbewerbliche Leitplanken zu beachten. In der jetzigen Form wird die Kooperation nach unserer Einschätzung zu deutlichen Verbesserungen auf den Telekommunikationsmärkten in der betroffenen Region und auch im ländlichen Raum führen", fasste Andreas Mundt, Chef des Bundeskartellamtes, die Situation zusammen.
Nach der nun erteilten Freigabe durch das Bundeskartellamt soll es mit der weiteren Arbeit zügig losgehen. Die Glasfaser Nordwest soll als Unternehmen schon in den kommenden Tagen formal gegründet werden. Im Laufe des Jahres will man in den ersten Ausbaugebieten schon Dienste anbieten können. In welchem Umfang und welcher Geschwindigkeit die Infrastruktur ausgebaut wird, ist aktuell noch nicht im Detail bekannt.
Großer Internet-Vergleichs-Rechner
"Die Beteiligten haben sich zu erheblichen Investitionen in den zügigen Ausbau gigabitfähiger Netze verpflichtet. Darüber hinaus haben sie sich bereit erklärt, bestimmte wettbewerbliche Leitplanken zu beachten. In der jetzigen Form wird die Kooperation nach unserer Einschätzung zu deutlichen Verbesserungen auf den Telekommunikationsmärkten in der betroffenen Region und auch im ländlichen Raum führen", fasste Andreas Mundt, Chef des Bundeskartellamtes, die Situation zusammen.
Leitungen zur Miete
Dass hier insbesondere der Wettbewerb nicht eingeschränkt wird, werde dadurch gewährleistet, dass die gelegten Leitungen auch Dritten zur Verfügung stehen. Andere Provider können also Kapazitäten anmieten und den angeschlossenen Nutzern ihre eigenen Glasfaser-Tarife anbieten. Im Gegenzug zahlen die Anbieter entsprechende Mietgebühren an die Netzbetreiber.Nach der nun erteilten Freigabe durch das Bundeskartellamt soll es mit der weiteren Arbeit zügig losgehen. Die Glasfaser Nordwest soll als Unternehmen schon in den kommenden Tagen formal gegründet werden. Im Laufe des Jahres will man in den ersten Ausbaugebieten schon Dienste anbieten können. In welchem Umfang und welcher Geschwindigkeit die Infrastruktur ausgebaut wird, ist aktuell noch nicht im Detail bekannt.
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