Reflect Eternal: JBLs neue Kopfhörer sollen praktisch nie laden müssen
"Praktisch unbegrenzte Laufzeit": Mit diesem vollmundigen Versprechen hat JBL jetzt seine neuen Kopfhörer "Reflect Eternal" vorgestellt. Die Ladung des Geräts soll durch eine integrierte Schicht gelingen, die sowohl Sonnenlicht als auch künstliches Licht in Energie umwandelt.
Nie an die Steckdose? Das soll dank Powerfoyle gelingen
Gelingen soll dieses Kunststück mit der Integration einer Technologie namens "Powerfoyle" die vom schwedischen Unternehmen Exeger entwickelt wurde. Dabei handelt es sich um eine Schicht, die in den Bügel des Kopfhörers integriert wurde und die sowohl Sonnenlicht als auch künstliches Licht effektiv in Energie umwandeln soll. JBL rechnet dabei vor, dass 1,5 Stunden bei Tageslicht genügen sollen, um Strom für 68 Betriebsstunden zu laden, bei 2,5 Stunden sei die "praktisch unbegrenzte Laufzeit" erreicht .
Das Unternehmen geht dabei von einer Lichteinstrahlung von 50.000 Lux aus - zum Vergleich: an einem wolkenfreien Sommertag können rund 100.000 Lux erreicht werden, an einem bedeckten Wintertag sind eher 3500 Lux zu erwarten. Zur Ladeleistung in Innenräumen macht man auf der Projektseite aktuell keine Angaben - in Büros sind Werte unter 500 Lux üblich, was für eine eher geringe Ausbeute sprechen würde. JBL wird aber nicht müde im Marketingmaterial die "Nachhaltigkeit" dieser Lademöglichkeit zu betonen.
JBL will mit dem Thema Nachhaltigkeit auch bei einem Kopfhörer punkten
Große, etablierte Unternehmen, die neue Produkte per Crowdfunding finanzieren, müssen sich den Vorwurf gefallen lassen, dass sie Unterstützer für die Entwicklung eines unfertigen Produkts bezahlen lassen. JBL scheint sich aber trotzdem sicher, dass die Plattform Indiegogo der beste Platz ist, um ein neuartiges Produkt zu bewerben und an den Mann zu bringen. Dabei klingt das wichtigste Feature der Kopfhörer "Reflect Eternal" fast zu gut, um wahr zu sein: Unter den richtigen Umständen, sollen sie nie per Steckdose geladen werden müssen.
Nie an die Steckdose? Das soll dank Powerfoyle gelingen
Gelingen soll dieses Kunststück mit der Integration einer Technologie namens "Powerfoyle" die vom schwedischen Unternehmen Exeger entwickelt wurde. Dabei handelt es sich um eine Schicht, die in den Bügel des Kopfhörers integriert wurde und die sowohl Sonnenlicht als auch künstliches Licht effektiv in Energie umwandeln soll. JBL rechnet dabei vor, dass 1,5 Stunden bei Tageslicht genügen sollen, um Strom für 68 Betriebsstunden zu laden, bei 2,5 Stunden sei die "praktisch unbegrenzte Laufzeit" erreicht .
Das Unternehmen geht dabei von einer Lichteinstrahlung von 50.000 Lux aus - zum Vergleich: an einem wolkenfreien Sommertag können rund 100.000 Lux erreicht werden, an einem bedeckten Wintertag sind eher 3500 Lux zu erwarten. Zur Ladeleistung in Innenräumen macht man auf der Projektseite aktuell keine Angaben - in Büros sind Werte unter 500 Lux üblich, was für eine eher geringe Ausbeute sprechen würde. JBL wird aber nicht müde im Marketingmaterial die "Nachhaltigkeit" dieser Lademöglichkeit zu betonen.
Bis Oktober soll das Produkt stehen
Aktuell gibt JBL an, dass das Entwicklungsteam eine "funktionierende Demo" des Produkts vorweisen kann. Nach Abschluss der Kickstarter-Kampagne im Januar 2020 soll dann bis Februar 2020 ein Prototyp entwickelt werden. Nach einem Produktionsstart im August soll die Auslieferung an Unterstützer im Oktober 2020 erfolgen. Wie üblich wird das Headset dabei nach Zeitpunkt der Unterstützung zu verschiedenen Preisen angeboten, los geht es aktuell ab rund 90 Euro inklusive Versandkosten.
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