AMD Ryzen 3000: Nach BIOS-Update ist Schluss mit PCIe 4.0
Mit einem neuen BIOS-Update zieht AMD einen Schlussstrich und beschränkt in Zukunft den Funktionsumfang der Ryzen 3000-Prozessoren auf älteren AM4-Mainboards. Nach der Aktualisierung steht PCI-Express 4.0 für ältere Chipsätze nicht mehr zur Verfügung.
Bereits im Juli signalisierte der US-amerikanische Chiphersteller AMD seinen Mainboard-Partnern deutlich, dass die Unterstützung von PCIe 4.0 in Kombination mit den neuen Ryzen 3000-CPUs nur für Hauptplatinen mit dem jüngsten X570-Chipsatz angedacht ist. Unternehmen wie ASUS, Gigabyte und ASRock ignorierten diesen Hinweis und boten Nutzern älterer AM4-Mainboard mit Chipsätzen der Serien X470, X370, B450, B350 und A320 BIOS-Versionen an, mit denen auch sie den schnelleren PCIe 4.0-Standard verwenden konnten.
Grund für die Sperrung sind laut AMD die strengen Signalanforderungen, welche die älteren AM4-Mainboards nicht unter Garantie bewältigen können. Jedoch wurde von Anfang an klar kommuniziert, dass die Ryzen 3000-Chips zwar mit diesen kompatibel sind, aber nicht den vollen Funktionsumfang bieten werden. Die nun verfügbaren BIOS-Updates schalten nicht nur den PCIe 4.0-Support ab, sondern bringen auch diverse Verbesserungen. Unter anderem wurden Fehler in Verbindung mit dem Spiel Destiny 2 und Linux-Systemen behoben. Quellen: heise online, ComputerBase, Planet3Dnow
Ältere AM4-Mainboard werden auf PCIe 3.0 beschränkt
Mit der neuesten AMD Generic Encapsulated Software Architecture (kurz AGESA) 1.0.0.3ABB reagiert man auf die ungewollte Nutzung der Technik und sorgt mit entsprechenden Codes und BIOS-Updates für eine Sperre der PCIe 4.0-Lanes von Ryzen 3000-Prozessoren, die auf Mainboards ohne den X570-Chipsatz betrieben werden. Ihnen steht nach einer Aktualisierung nur noch der ältere PCIe 3.0-Standard zur Verfügung. Entsprechende BIOS-Updates mit AGESA 1.0.0.3ABB werden bereits von Gigabyte und ASRock verteilt. ASUS, Biostar und MSI werden folgen.Grund für die Sperrung sind laut AMD die strengen Signalanforderungen, welche die älteren AM4-Mainboards nicht unter Garantie bewältigen können. Jedoch wurde von Anfang an klar kommuniziert, dass die Ryzen 3000-Chips zwar mit diesen kompatibel sind, aber nicht den vollen Funktionsumfang bieten werden. Die nun verfügbaren BIOS-Updates schalten nicht nur den PCIe 4.0-Support ab, sondern bringen auch diverse Verbesserungen. Unter anderem wurden Fehler in Verbindung mit dem Spiel Destiny 2 und Linux-Systemen behoben. Quellen: heise online, ComputerBase, Planet3Dnow
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