Medizin-Studie: Apple Watch soll Hinweise auf Demenz erkennen können
Apple hat große Ambitionen was die Gesundheitsfunktionen der Apple Watch betrifft. Jetzt will das Unternehmen in Zusammenarbeit mit einem Pharmakonzern untersuchen, ob sich die Computeruhr und andere "technische Gadgets" dazu eignen, frühe Anzeichen von Demenz bei den Trägern zu erkennen.
"Mit unserer Untersuchung haben wir uns angeschaut, wie Daten über alltägliches Verhalten - wie die, die von iPhone und der Apple Watch und (...) Schlaftrackern gesammelt werden - dabei helfen könnten, Individuen mit leichten kognitiven Beeinträchtigungen und frühen Anzeichen von Alzheimer von denen ohne Symptome zu unterscheiden", so die Evidation Mitgründerin Christine Lemke zur Grundausrichtung der Zusammenarbeit der drei Unternehmen. Die Studienteilnehmer bekamen ein iPhone, eine Apple Watch und einen Schlaftracker, die Auswertung der gesammelten Daten erfolgte nach 12 Wochen.
Apple, ein Pharmakonzern und ein Startup forschen in Sachen Demenz
Mit den Jahren hat Apple immer mehr Funktionen rund um Gesundheit in seine Produkte integriert, die Apple Watch bietet hier aktuell wohl das größte Anwendungsspektrum und kann zum Beispiel in der neuesten Version EKG-Daten erfassen und Anzeichen von Vorhofflimmern erkennen - auch in Deutschland ist die Funktion seit dem Update auf WatchOS 5.2 nutzbar. Wie jetzt CNBC schreibt, hat sich Apple mit dem Pharmakonzern Eli Lilly und dem Startup Evidation zusammengetan, um in einer Studie das Potenzial zu erkunden, das "elektronische Gadgets" wie die Apple Watch bei der Früherkennung von Demenz haben."Mit unserer Untersuchung haben wir uns angeschaut, wie Daten über alltägliches Verhalten - wie die, die von iPhone und der Apple Watch und (...) Schlaftrackern gesammelt werden - dabei helfen könnten, Individuen mit leichten kognitiven Beeinträchtigungen und frühen Anzeichen von Alzheimer von denen ohne Symptome zu unterscheiden", so die Evidation Mitgründerin Christine Lemke zur Grundausrichtung der Zusammenarbeit der drei Unternehmen. Die Studienteilnehmer bekamen ein iPhone, eine Apple Watch und einen Schlaftracker, die Auswertung der gesammelten Daten erfolgte nach 12 Wochen.
Scheinbar klare Anzeichen
Das Ergebnis: Die Forscher wollen bei Menschen, die Symptome von kognitiver Beeinträchtigung zeigen, mit den Daten aus den digitalen Geräten festgestellt haben, dass diese "langsamer tippen, weniger schreiben und weniger Nachrichten verschicken als gesunde Teilnehmer". Darüber hinaus würden sie öfter "unterstützende Apps nutzen" und seien deutlich weniger bereit, an Befragungen teilzunehmen. Die Forscher gestehen ein, dass die Studie in ihrer jetzigen Form aber keine Langzeit-Schlussfolgerungen zulässt, dazu sei eine weitere Analyse notwendig.
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