Amazon: Hauseigene Game Studios sind wohl schon wieder Geschichte
Für Amazon war es anfangs ein recht verlockender Plan, das eigene Produktfolio auch mit selbst entwickelten Spielen aufzupeppen. Allerdings stellte sich die Sache komplizierter dar, als man anfänglich dachte. Nun beendet das Unternehmen das Projekt und teilte den Beschäftigten mit, dass die Amazon Game Studios geschlossen werden.
Während die Blicke der Branche noch auf die Gaming-Messe E3 gerichtet waren, teilte Amazon den Leuten in der Abteilung mit, dass sie 60 Tage Zeit hätten, sich innerhalb des Konzerns nach anderen Stellen umzuschauen. Nach Ablauf der Frist sollen dann an jene, die nicht untergekommen sind, Kündigungen ausgesprochen werden.
Alle Games, die sich in Entwicklung befinden, werden eingestampft. Unter anderem arbeitete man aktuell an den Online-Games "Crucible" und "New World", aber auch einige bisher nicht öffentlich gemachte Projekte finden jetzt ihr Ende. Das zumindest vermeldet das US-Magazin Kotaku unter Berufung auf eine Person, die bisher in den Studios beschäftigt war.
Amazon hatte die Abteilung im Jahr 2014 ins Leben gerufen, seitdem konnte man hier aber nicht gerade glänzende Erfolge vorweisen. Das erste Spiel sollte Breakaway werden, das aber 2017 dann endgültig in die Tonne geworfen wurde. Damit man doch noch vorankommt, heuerte man einige Hochkaräter der Branche an, die beispielsweise führend an Titeln wie Far Cry 2 und Portal beteiligt waren. Doch auch das half letztlich nicht wirklich weiter.
Siehe auch: Amazon meldet auf der GDC Führungsanspruch für die Spielebranche an
Update, 18. Juni 2019: Seitens der Quelle wird inzwischen ein etwas weniger dramatisches Bild gezeichnet. Jetzt ist nur noch von zahlreichen Entlassungen die Rede, während die Abteilung selbst nicht komplett aufgelöst werden soll.
Während die Blicke der Branche noch auf die Gaming-Messe E3 gerichtet waren, teilte Amazon den Leuten in der Abteilung mit, dass sie 60 Tage Zeit hätten, sich innerhalb des Konzerns nach anderen Stellen umzuschauen. Nach Ablauf der Frist sollen dann an jene, die nicht untergekommen sind, Kündigungen ausgesprochen werden.
Alle Games, die sich in Entwicklung befinden, werden eingestampft. Unter anderem arbeitete man aktuell an den Online-Games "Crucible" und "New World", aber auch einige bisher nicht öffentlich gemachte Projekte finden jetzt ihr Ende. Das zumindest vermeldet das US-Magazin Kotaku unter Berufung auf eine Person, die bisher in den Studios beschäftigt war.
Reorganisation ins Nichts?
Amazon bestätigte dem Magazin gegenüber die Sache im Grundsatz, doch spricht man seitens des Unternehmens von einer Reorganisation, mit der angeblich sogar eine höhere Priorität auf die Entwicklung der geplanten Spiele gesetzt werden könne. Wie dies allerdings damit zusammenpassen soll, dass die Mitarbeiter neue Aufgaben im Unternehmen suchen sollen, bleibt unbeantwortet und es dürfte sinnvoll sein, nicht zu viel Hoffnung in die fraglichen Spiele zu legen.Amazon hatte die Abteilung im Jahr 2014 ins Leben gerufen, seitdem konnte man hier aber nicht gerade glänzende Erfolge vorweisen. Das erste Spiel sollte Breakaway werden, das aber 2017 dann endgültig in die Tonne geworfen wurde. Damit man doch noch vorankommt, heuerte man einige Hochkaräter der Branche an, die beispielsweise führend an Titeln wie Far Cry 2 und Portal beteiligt waren. Doch auch das half letztlich nicht wirklich weiter.
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