Shooter Ion Maiden: 3D Realms soll bei Iron Maiden abgekupfert haben
Der Name 3D Realms dürfte fast jedem Spieler ein Begriff sein, das Studio war mit Duke Nukem 3D für einen der kultigsten Shooter aller Zeiten verantwortlich. Man war aber auch für das wohl bekannteste Debakel der Spielebranche verantwortlich, nämlich die unendliche Geschichte der Entwicklung von Duke Nukem Forever.
Logo von Ion Maiden
Das 3D Realms von heute hat mit dem Studio von damals nicht mehr viel außer dem Namen gemein, man produziert (bzw. fungiert als Publisher) aber immer noch Shooter, die optisch und spielerisch mit mindestens einem Bein in der Vergangenheit stehen. Das gilt sowohl für das isometrische Third-Person-Action-Spiel Bombshell als auch das dazugehörige First-Person-Prequel mit dem Namen Ion Maiden.
In beiden Spielen wimmelt es nur an Verweisen in Richtung Duke Nukem. Dass dieser nicht selbst vorkommt, liegt an einer Klage von Gearbox Software, das aktuell alle Rechte an dieser Marke hält. Um Bombshell veröffentlichen zu können, wurde nämlich kurzerhand der Hauptcharakter ausgetauscht. Statt dem Duke kommt nun Shelly Harrison zum Einsatz, die Dame ist auch Protagonistin von Ion Maiden.
3D Realms soll sich bei Ion Maiden gleich mehrfach "unglaublich offensichtlich" bei Iron Maiden und den Trademarks der Band bedient haben. Das fängt bei Namen und Logo an, geht über das Totenkopf-Icon (das dem Maiden-Maskottchen Eddie angelehnt sein soll) und endet beim Namen der Hauptdarstellerin. Denn Shelly Harrison erinnert die Anwälte der Musiker an Bandkopf Steve Harris.
So weit kann man der Argumentation noch folgen. Der Shooter soll aber auch noch dem offiziellen Iron Maiden-Spiel Legacy of the Beast ähneln, zumindest was "Look and Feel" betrifft. Das ist eine eher gewagte Aussage, denn bei Legacy of the Beast handelt es sich um ein rundenbasiertes Mobilspiel und nicht einen Oldschool-Shooter.
Logo von Ion Maiden
Das 3D Realms von heute hat mit dem Studio von damals nicht mehr viel außer dem Namen gemein, man produziert (bzw. fungiert als Publisher) aber immer noch Shooter, die optisch und spielerisch mit mindestens einem Bein in der Vergangenheit stehen. Das gilt sowohl für das isometrische Third-Person-Action-Spiel Bombshell als auch das dazugehörige First-Person-Prequel mit dem Namen Ion Maiden.
In beiden Spielen wimmelt es nur an Verweisen in Richtung Duke Nukem. Dass dieser nicht selbst vorkommt, liegt an einer Klage von Gearbox Software, das aktuell alle Rechte an dieser Marke hält. Um Bombshell veröffentlichen zu können, wurde nämlich kurzerhand der Hauptcharakter ausgetauscht. Statt dem Duke kommt nun Shelly Harrison zum Einsatz, die Dame ist auch Protagonistin von Ion Maiden.
I(r)on Maiden
Und bei Ion Maiden hat sich 3D Realms die nächste Klage eingehandelt. Denn das Studio wurde vom Management der britischen Heavy-Metal-Band Iron Maiden auf zwei Millionen Dollar verklagt, wie Gamesindustry.biz berichtet.3D Realms soll sich bei Ion Maiden gleich mehrfach "unglaublich offensichtlich" bei Iron Maiden und den Trademarks der Band bedient haben. Das fängt bei Namen und Logo an, geht über das Totenkopf-Icon (das dem Maiden-Maskottchen Eddie angelehnt sein soll) und endet beim Namen der Hauptdarstellerin. Denn Shelly Harrison erinnert die Anwälte der Musiker an Bandkopf Steve Harris.
So weit kann man der Argumentation noch folgen. Der Shooter soll aber auch noch dem offiziellen Iron Maiden-Spiel Legacy of the Beast ähneln, zumindest was "Look and Feel" betrifft. Das ist eine eher gewagte Aussage, denn bei Legacy of the Beast handelt es sich um ein rundenbasiertes Mobilspiel und nicht einen Oldschool-Shooter.
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